Landesregierung und Krankenkassen unterstützen Philippusstift in Essen mit rund 90,3 Millionen
Die Patientenversorgung im Essener Norden zukunftsfähig aufzustellen und die Qualität der medizinischen Betreuung langfristig zu sichern – daran arbeitet das gesamte Team des Philippusstifts bereits seit Jahren. Seit 2020 wurden in Borbeck bereits zahlreiche strukturelle und bauliche Maßnahmen umgesetzt, um den Standort konsequent weiterzuentwickeln.
Auf diesem Weg ist nun ein nächster, wichtiger Schritt gemacht. In Düsseldorf wurde heute der offizielle Fördermittelbescheid für die weitere Modernisierung des Philippusstiftes übergeben. Mit einer Summe von über 90 Millionen Euro unterstützen Bund und Land das zukunftsweisende Projekt aus Mitteln des Krankenhausstrukturfonds. Minister Karl-Josef Laumann überreichte den Be-scheid persönlich an die Projektverantwortlichen.
Seit Start des Antragsverfahrens vor sechs Jahren wurde das Planungskonzept kontinuierlich weiterentwickelt und durch eine enge und konstruktive Abstim-mung aller Beteiligten an die jeweiligen Rahmenbedingungen angepasst. Der fi-nale Bescheid ist das Ergebnis dieser intensiven und detaillierten Planungsphase und ein deutliches Statement der Politik zur großen Bedeutung des Phi-lippusstiftes für die Gesundheitsversorgung der Menschen im Essener Norden.
„Der heutige Tag ist ein Meilenstein. Wir danken Bund und Land für das Ver-trauen und die großzügige Unterstützung. Jetzt freuen wir uns darauf, die nächsten konkreten Schritte in der Umsetzung zu gehen“, erklärt Carsten Preuß, Geschäftsführer der Philippusstift Essen GmbH. Sein besonderer Dank gilt allen Unterstützer:innen, insbesondere dem NRW-Gesundheitsministerium, den Kran-kenkassen, der Kommunalpolitik und – nicht zuletzt – allen Mitarbeiter:innen. „Sie sind es, die den Erneuerungsprozess mit ihrer täglichen Arbeit umsetzen und leben“, betont Carsten Preuß.
„Mit der Förderung investieren wir vor dem Hintergrund der Schließung des Ma-rienhospitals sowie des St. Vincenz in das Philippusstift und ermöglichen dort einen Neubau sowie wichtige Umbauten. Damit stärken wir den Standort, die Be-handlungsqualität und die somatische Versorgung im Essener Norden. Ich freue mich sehr, dass das Land Nordrhein-Westfalen zusammen mit den Krankenkas-sen dieses Vorhaben unterstützt“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.
„Wir sind froh, erleichtert, stolz aber auch demütig, denn mit diesem Bescheid beginnt für uns eine neue Phase des Projektes. Jetzt haben wir die Gewissheit, die die notwendige Basis für unser weiteres Handeln ist. Für uns bedeutet diese Nachricht viel Anerkennung für den Standort und das bereits Erreichte, aber auch Verantwortung und viel Arbeit in den kommenden Jahren“, ist sich Carsten Preuß bewusst.