Wir können Gesundheit

Mehr Wissen, bessere Therapie

am Donnerstag, 7. Juli 2016

Wer mehr weiß, kann besser handeln – oder behandeln. Das gilt besonders im Krankenhaus. Denn oft können Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, nur lückenhafte Information über ihre Krankengeschichte angeben. Dazu kommt, dass für die meisten Patienten jeder Krankenhausaufenthalt eine Ausnahmesituation ist. Das war für die Knappschaft einer der Gründe, die elektronische Behandlungsinformation (eBI) zu entwickeln. Das berichtet tag, das Kundenmagazin der Knappschaft, in seiner neuesten Ausgabe.

Die elektronische Behandlungsinformation liefert wichtige Informationen zur Behandlungsgeschichte der Patienten, wie beispielsweise zu verschriebenen Arzneimitteln, Erkrankungen oder Angaben zu Krankenhausaufenthalten. Auch Behandlungen oder Medikamententherapien niedergelassener Ärzte sind dort vermerkt. Mit dem Einverständnis der Patienten kann der behandelnde Arzt die Daten bei einem Krankenhausaufenthalt einsehen und hat die Möglichkeit, zum Beispiel Neben- oder Wechselwirkungen verschiedener Medikamente zu erkennen. Laut tag nutzen eBI inzwischen mehr als 30 Krankenhausstandorte und 210.000 Versicherte der Knappschaft.

Bettina am Orde, Geschäftsführerin der Knappschaft, ist von eBI überzeugt: „Den Mehrwert, den wir als Knappschaft unseren Versicherten, Patienten und Ärzten mit eBI schon jetzt bieten, ist nicht von der Hand zu weisen. Deshalb werden wir auch weiterhin mit Hochdruck an eBI arbeiten.“

Auch andere Krankenversicherer haben die Vorteile erkannt: Es gibt Kooperationen der Knappschaft mit der BARMER GEK und der AOK Nordost, um Weiterentwicklung und Verbreitung von eBI nachhaltig voranzutreiben.

IT im Gesundheitswesen

MedEcon Ruhr © 2017

Wir können Gesundheit
MedEcon Ruhr