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Schwangere zu Besuch

Hochschule für Gesundheit am 20.10.17

In der Woche vom 16. bis zum 20. Oktober 2017 haben sich 16 Schwangere mit Studierenden der Hebammenkunde der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum getroffen.

„Die Studierenden sollen etwas über das Erleben schwanger zu sein mit all seinen Facetten in den Gesprächen erfahren“, erklärte Prof. Dr. Rainhild Schäfers, Professorin im Studienbereich Hebammenwissenschaft der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum und Leiterin des Projektes ‚Hebammenstudierende lernen von Schwangeren‘ an der hsg. Nach einer langen Vorbereitungszeit, deren größte Herausforderung es war, genügend Schwangere für das Projekt zu finden, fanden nun in der Woche vom 16. bis zum 20. Oktober 2017 die Erstgespräche der Schwangeren mit jeweils zwei Studierenden des ersten Semesters der Hebammenkunde in der hsg statt.

„Ich bin so gespannt auf meine Schwangere“, kommentierte eine Studentin aufgeregt unmittelbar vor dem Gesprächstermin. „Schon während meiner kurzen einführenden Worte haben sich Schwangere und Studierende schon einmal interessiert beäugt“, berichtete die projektverantwortliche wissenschaftliche Mitarbeiterin Angela Rocholl und setzte hinzu: „Eine Schwangere strahlte nach Verlassen des Gesprächsraumes und sagte ‘Das passt‘. Ihr folgten zwei ebenfalls höchst zufrieden schauende Studierende. Im Anschluss haben sie im herrlichen Herbstsonnenschein noch ein gemeinsames Foto gemacht“.

Auch sie selbst sei erleichtert, sagte Rocholl. „Die intensive Suche nach Schwangeren scheint sich gelohnt zu haben. Viele Gruppen treffen sich auch zum nächsten Gespräch in vier Wochen wieder hier und ich konnte den größten Teil der Frauen auch für die Teilnahme an den staatlichen Prüfungen im Januar 2018 zum Thema Vorsorgegespräch gewinnen.“ Für diese staatlichen Prüfungen sucht die Hochschule noch weitere Schwangere, deren Geburtstermin im Februar bis Anfang März 2018 ausgerechnet ist.

Interessierte können sich bei Angela Rocholl über Mail unter lernenvonschwangeren@hs-gesundheit.de oder ab dem 2. November 2017 Telefon unter 0234 77727-665 melden.

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