Wir können Gesundheit

Tag der Hand

Unsere Hand ist komplex und verletzlich

Bergmannsheil und Kinderklinik Buer GmbH am 01.03.18


Das Foto zeigt eine Untersuchung der Hand bei Nerveneinengungen oder Nervenengpasssyndrom (z.B. Karpaltunnelsyndrom). Der Mediziner überprüft die Sensibilität der Hand.

Am bundesweiten „Tag der Hand“ der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie e.V. (DGH), 1. März 2018, sagen die Spezialisten des Bergmannsheil Buer: „Die menschliche Hand ist ein Wunderwerk, das es zu schützen gilt.“

Die häufigsten Ursachen von Verletzungen an der Hand sind Arbeitsunfälle, dicht gefolgt von Freizeit- und Sportverletzungen. Auch Erkrankungen der Hand durch Arthrose oder Rheuma sowie Fehlbildungen und Fehlstellungen sind Probleme, die Handchirurgen behandeln. „Wie elementar die Handfunktion für die Bewältigung des Alltags, für Arbeit und Freizeit ist, merken wir erst, wenn sie eingeschränkt ist“, so Dr. Mehmet Altintas, Chefarzt der Handchirurgie am Bergmannsheil Buer. Die menschliche Hand ist ein Wunderwerk: Sie besteht aus 27 Einzelknochen, zahlreichen Sehnen, Bändern, Nerven und Muskeln. Das Zusammenspiel aller Teile ist äußerst komplex, sodass kleine Verletzungen oft große Wirkungen zeigen können.

Handtraumazentrum

Gelsenkirchen gehört zu den bundesweit 34 Top-Adressen bei der Behandlung von schweren Handverletzungen: Das Bergmannsheil Buer ist ein zertifiziertes Handtraumazentrum. Von der Schnittwunde bis zur Versorgung von amputierten Fingern. Rund 4 600 Operationen an der Hand werden hier jährlich durchgeführt. Dr. Altintas: „Kreissäge und Rasenmäher, aber auch das elektrische Messer in der Küche sind die Feinde der Hand. Viele unserer Patienten verletzen sich sehr schwer. Dann gilt es Sehnen, Gefäße und Nerven wieder zusammenzunähen. Unter einem Mikroskop werden die noch so kleinen Blutgefäße wieder an den Blutkreislauf angeschlossen. Das geschieht mit millimeterfeinen Fäden. Oft können wir Hand und Finger retten und ihre Funktion weitestgehend wiederherstellen Amputationen sind die allerletzte Konsequenz.“ Die Klinik garantiert eine 24-Stunden-Versorgung – ein wichtiges Kriterium zur schnellen Versorgung von Amputationsverletzungen.

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