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Geburtshilfliches Symposium

Zahlreiche Teilnehmer ins St. Anna Hospital Herne

St. Elisabeth Gruppe GmbH am 01.03.18

Dass eine natürliche und sichere Geburt kein Widerspruch ist, zeigten die Experten in Ihren Vorträgen: Dr. Harald Krentel (2. v. l.), Chefarzt, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, St. Anna Hospital Herne, Priv.-Doz. Dr. Ralf Schmitz (l.), Leiter der Pränatalmedizin, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Universitätsklinikum Münster, Prof. Dr. Jürgen Wacker (r.), Ärztlicher Direktor, Klinik für Frauenheilkunde, Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal und Dr. Bernd Rappert (2. v. r.), Internist und Kardiologie.

Auf reges Interesse ist die Veranstaltung „Geburtshilfliches Symposium | Natürliche und sichere Geburt – kein Widerspruch“ bei Hebammen und Ärzten gestoßen. Zu der Veranstaltung aus der Reihe „Gynäkologie kompakt!“ lud Dr. Harald Krentel, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des St. Anna Hospital Herne, ein.

„Bei der Veranstaltung ist deutlich geworden, dass eine natürliche und sichere Geburt sich nicht ausschließen. Um die schonendste Geburtshilfe mit größtmöglicher Sicherheit zu verknüpfen, bedarf es vor allem qualifizierter Fachkräfte. Daher ist ein gemeinsamer Austausch zu dem Thema auch so wichtig“, erläutert Dr. Krentel.

Schon in frühen Stadien der Schwangerschaft lässt sich anhand der Pränataldiagnostik, also der vorgeburtlichen Diagnostik, erkennen, ob es Hinweise auf Fehlbildungen oder Störungen beim ungeborenen Kind gibt. Daher wurden auch aktuelle pränataldiagnostische Verfahren in der Veranstaltung vorgestellt und diskutiert.

Dr. Krentel konzertierte sich in seinem Vortrag auf die Risiken und Nebenwirkungen des Kaiserschnittes. „Die Sicherheit von Mutter und Kind ist in der Geburtshilfe immer oberstes Gebot. Doch das darf nicht dazu führen, dass sich die Kaiserschnittrate erhöht. Der Kaiserschnitt ist schließlich ein operativer Eingriff, der auch Risiken birgt“, so der Chefarzt.

Seine besonderen Erfahrungen teilte außerdem Dr. Bernhard Rappert, Vorsitzender des Vereins „Freundeskreis Indianerhilfe e.V.“, mit den Teilnehmern. Er ist als Geburtshelfer am Rio Chambira in Peru tätig und berichtete von seinen Erfahrungen aus einer dortigen Urwaldklinik.

„Wir haben mit dem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm den Nerv der Kolleginnen und Kollegen zu dem Thema getroffen. Das zeigt die hohe Teilnehmerzahl und die anschließende rege Diskussionsrunde“, so Dr. Krentel abschließend.

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