Wir können Gesundheit

Morgens ins Krankenhaus, abends zurück

Tagesklinik hilft auch bei akuter Krankheit

Kath. Klinikum Bochum gGmbH – Universitätsklinikum der RUB am 17.05.18

Klinikdirektor Prof. Ludger Pientka

Bei akuten Verletzungen oder wenn sich der Gesundheitszustand nach einer früheren Erkrankung plötzlich verschlechtert, benötigen viele ältere Menschen nicht nur die Hilfe ihres Haus- oder Facharztes, sondern auch eine darüber hinausgehende Behandlung. Für diese Patienten hat das zum Katholischen Klinikum Bochum (KKB) gehörende Zentrum für Altersmedizin und Geriatrische Rehabilitation im Marien-Hospital Wattenscheid das Angebot in seiner Tagesklinik erweitert. In neue Räumlichkeiten wurde umfangreich investiert. Entstanden sind 22 neue Plätze für die Akutgeriatrie. Notwendig dafür ist eine normale Krankenhauseinweisung des Hausarztes.

Die Patienten werden den ganzen Tag professionell betreut, aber nicht vollstationär aufgenommen. Der Transportdienst des Marien-Hospitals holt sie morgens von zuhause ab und bringt sie nachmittags wieder zurück. Die Behandlungsdauer beträgt normalerweise drei Wochen. Auch im Fall von chronischen Erkrankungen, bei denen sich akut Probleme ergeben, bietet die Tagesklinik Hilfe.

„Wir erstellen für jeden Patienten individuell einen therapeutischen Trainings- und Behandlungsplan“, sagt Klinikdirektor Prof. Ludger Pientka. „Die Menschen haben die Möglichkeit, unser komplettes diagnostisches und therapeutisches Angebot im Krankenhaus zu nutzen, bleiben gleichzeitig aber in ihrem gewohnten sozialen Umfeld. Dies ist für viele Patienten sehr wertvoll.“ Der Medizinische Geschäftsführer des KKB, Priv. Doz. Dr. Christoph Hanefeld, betont: „Mit den neuen Plätzen bieten wir in unserer Tagesklinik wichtige zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten“, betont „Der Bedarf in der Bevölkerung dafür ist groß.“

Ein Aufenthalt in der Tagesklinik kann bei zahlreichen Akutereignissen sowie chronischen Erkrankungen notwendig sein. Dazu zählen neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall oder Parkinson oder andere Störungen, der Sprache oder des Schluckens, Herz-Kreislaufprobleme oder Atemwegserkrankungen. Aber auch Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie Beschwerden an Gelenken und Wirbelsäule werden behandelt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit und Bewegungsfähigkeit der Menschen so zu verbessern, dass sie in ihrer häuslichen Umgebung möglichst gut und möglichst lange zurechtkommen.

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