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Erneute Zertifizierung zum Endoprothetikzentrum

Bergmannsheil und Kinderklinik Buer GmbH am 06.06.19

Die Implantation künstlicher Gelenke ist eine der erfolgreichsten Operationen überhaupt. In Deutschland werden jährlich über 400.000 Kunstgelenke eingesetzt. Zertifizierte Endoprothetikzentren garantieren einen qualitativ hohen Versorgungsstandard, der von externen Gutachtern laufend überprüft wird. Das Bergmannsheil Buer wurde nach 2015 ein weiteres Mal als Endoprothetikzentrum mit überregionalem Charakter anerkannt.
Rund 330 künstliche Gelenke werden hier jährlich implantiert. Betroffen sind Knie, Hüfte oder die Schulter. Es sind die Schmerzen und die Bewegungseinschränkungen des Alltags, die den Patienten die Entscheidung für ein neues Gelenk leicht machen. „Ist ein Gelenk durch Unfall, Verschleiß oder Entzündung zerstört, so kann das Kunstgelenk den Schmerz mitunter komplett beseitigen und die Beweglichkeit wieder herstellen. Das Kunstgelenk bringt den Patienten Mobilität und Schmerzfreiheit zurück“, sagt Privat-Dozent Dr. Friedrich Kutscha-Lissberg. Die hochwertigen Qualitätsprodukte sind aus Keramik („bei Knieprothesen die beste Versorgung“), Titan oder speziellem Polyethylen („langjährig bewährte Materialien“). Alle Prothesen sind zementfrei. Allergische Reaktionen etwa auf Metall werden durch spezielle Beschichtungen der Implantate und der Verwendung von nickelfreien Materialien vermieden.

Revisionsendoprothetik

Für den Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Bergmannsheil Buer sind eine umfangreiche Diagnostik und ein individuelles Therapiekonzept entscheidend. In seiner Endoprothesensprechstunde kommen Patienten aus dem ganzen Bundesgebiet, deren Kunstgelenke Schmerzen verursachen. „Wechseloperationen sind unserer Spezialgebiete. Dabei geht es um Lockerungen, Infektionen, den Verschleiß einzelner Prothesenkomponenten oder um Störungen des Bandapparates.“ Der Austausch einer Prothese ist nicht ungewöhnlich, aber längst kein Routineeingriff. Sie sind medizinisch anspruchsvoller als die Erstversorgung und erfordern viel Erfahrung und Kompetenz. „Oft wird bei diesen Patienten der Knochenaufbau durch Fremd- oder Eigenknochensubstanz und synthetischen Materialien notwendig, um der neuen Prothese Halt zu geben. Die Computertomographie hilft in solchen Fällen, passgenaue Prothesen herzustellen“, erklärt Dr. Kutscha-Lissberg.

Knochen & Gelenke

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