Wir können Gesundheit

Neue Hoffnung für Krebspatienten

St. Elisabeth Gruppe GmbH am 24.10.19

Prof. Dr. Dirk Strumberg, Klinikdirektor (r.), Marc Teipel, Oberarzt (l.) der Medizinischen Klinik III – Hämatologie und Onkologie des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum und Susanne Ernst (m.), Psychologin der St. Elisabeth Gruppe, informierten gemeinsam über neue Behandlungsmöglichkeiten bei Krebserkrankungen.

Am vergangenen Mittwoch, dem 23. Oktober 2019, präsentierte ein interdisziplinäres Expertenteam aus der Hämatologie und Onkologie um Prof. Dr. Dirk Strumberg, Direktor der Medizinischen Klinik III des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, neueste Therapien bei Krebserkrankungen.

Die Diagnose Krebs hat in den letzten Jahren aufgrund von vielzähligen neuen Behandlungsmöglichkeiten an Schrecken verloren. Einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Forschung gab Fachärztin Marta Litter zu Beginn der Veranstaltung. Zur Behandlung von Krebserkrankungen werden zunehmend immuntherapeutische Verfahren eingesetzt. Dieser Ansatz wird derzeit auch bei soliden Tumoren intensiv erforscht. Dabei werden Antikörper eingesetzt, die die Krebszellen erkennen und vernichten sollen. Die Car-T-Cell Therapie zählt ebenfalls zu den vielversprechenden Antikörpertherapien bei der Krebsbehandlung. Körpereigene Antikörper, so genannte T-Zellen, des Patienten werden gentechnisch modifiziert, sodass sie Krebszellen besser erkennen und bekämpfen können. Chancen und Grenzen dieser Behandlung wurden von Prof. Strumberg im Rahmen seines Vortrages diskutiert.

Die Diagnose und Therapie einer Krebserkrankung stellt oftmals eine starke Belastung dar, die auch psychische Symptome hervorrufen kann. Susanne Ernst, Psychologin der St. Elisabeth Gruppe stellte das Erschöpfungssyndrom Fatigue vor. Dies tritt bei vielen Tumorpatienten während oder nach der Behandlung auf. Zu den häufigsten Symptomen zählen eine verminderte Leistungsfähigkeit, Ängste und Konzentrationsschwierigkeiten. Diese Symptome sind auf eine Vielzahl von Ursachen wie die beanspruchende Behandlung oder Begleiterkrankungen zurückzuführen. Behandelt wird Fatigue vor allem durch nicht-medikamentöse Verfahren wie beispielsweise die Bewegungstherapie.

„Die Wahl der richtigen Therapie bei Krebserkrankungen stellt Behandler aufgrund von rasanten Entwicklungen oftmals vor Herausforderungen. Daher haben wir die Möglichkeit genutzt, die Teilnehmenden umfassend über die neusten Therapien und Entwicklungen aufzuklären“, so Prof. Strumberg zum Abschluss der Veranstaltung.

Krebs

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