Wir können Gesundheit

Im April Basisschulung für Freiwillige

Hochschule für Gesundheit am 01.04.20

An der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) werden im Laufe des Monats April Freiwillige geschult, um sie in der Zeit der COVID-19-Pandemie auf einen Einsatz in der Versorgung von Pflegebedürftigen vorzubereiten. In Absprache mit der Stadt Bochum wird das Department für Pflegewissenschaft (DPW) der hsg Bochum zweitägige Kurzschulungsangebote in den Räumen der hsg Bochum anbieten, um pro Termin 24 Personen in Kleingruppen zu schulen. Diese Freiwilligen, die einen Beitrag zur Krisenbewältigung leisten möchten, können sich auf der Online-Plattform der Stadt Bochum www.bochum.de/pflegeschulung ab jetzt anmelden.

„Wir bieten Schulungen in fünf Themenbereichen an, die den Teilnehmer*innen jeweils Grundlagenkenntnisse vermitteln sollen. Dies sind die Themen Hygiene, Recht, Verhalten im Notfall, Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme sowie Mobilisation und Transfer. Ziel ist es, dass die Freiwilligen nach einer zweitägigen Schulung in der Lage sind, examinierte Pflegekräfte bei der Versorgung von Pflegebedürftigen zu unterstützen“, erklärte Fabian Berghoff, Referent im Department für Pflegewissenschaft der hsg Bochum, der das am Department entwickelte Programm in Abstimmung mit der Stadt Bochum koordiniert.

Nach derzeitigen Überlegungen mit der Stadt Bochum können die Freiwilligen die pflegerische Versorgung in Bochum unterstützen. Berghoff: „Die in dieser Weise geschulten Freiwilligen könnten aber auch in anderen Bereichen der Gesundheitsversorgung unterstützend eingesetzt werden, da wir das Programm so angelegt haben, dass allgemeine Basiskenntnisse vermittelt werden. Es war uns wichtig, ein Angebot zu schaffen, durch das wir einerseits einen direkten Beitrag zur Versorgung leisten, als auch den Freiwilligen das Rüstzeug an die Hand zu geben, um sich und andere sicher durch diese Krise zu bringen.“

Das jeweils zweitägige Schulungsprogramm wird am 6./7., 8./9., 15./16. und am 18./19. April 2020 in der hsg Bochum stattfinden. Die Freiwilligen müssen volljährig sein, dürfen nicht zu einer Risikogruppe zählen und keine Erkältungssymptome aufweisen. Die Schulungen werden in Kleingruppen stattfinden, um einen engen Kontakt auszuschließen. Das Tragen einer Einmalmaske, die zu Beginn der Schulung durch die hsg Bochum ausgehändigt wird, sowie eine Temperaturmessung vor Schulungsbeginn sind verpflichtend.

„Wir erleben in Bochum in dieser Krisenzeit eine große Hilfsbereitschaft. Wir freuen uns als hsg Bochum, schnell und pragmatisch dieses Angebot unterbreiten zu können und damit die Versorgung von Pflegebedürftigen in Bochum zu sichern“, erklärte hsg-Präsident Prof. Dr. Christian Timmreck.

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