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Interdisziplinärer Austausch über neues Forschungsprojekt

‚Augmented Reality in der hochschulischen Hebammenausbildung‘

Hochschule für Gesundheit am 06.04.20

Der Fachbeirat traf sich virtuell, um sich zum ersten Mal über das Forschungsprojekt ‚Heb@AR‘ zu beraten. Screenshot: hsg Bochum

Das erste Treffen des interdisziplinär besetzten Fachbeirates zum Forschungsprojekt ‚Heb@AR – Augmented Reality (AR) gestütztes Lernen in der hochschulischen Hebammenausbildung‘ fand am 1. April 2020 virtuell statt.

Das interprofessionelle Projektteam setzt sich aus neun Forscher*innen der Hochschule für Gesundheit in Bochum (Studienbereich Hebammenwissenschaft), der Ruhr-Universität Bochum (Zentrum für medizinische Lehre) und der Hochschule Emden/Leer (Human-Computer Interaction) zusammen.

Der fünfköpfige Fachbeirat hat die Aufgabe, das Projektteam mit seiner jeweiligen Fachexpertise zu beraten und bei der Vernetzung des Projektes zu unterstützen. Im Fachbeirat sind die Disziplinen Hebammenwissenschaft, Informatik, Medienpädagogik und Medizindidaktik vertreten sowie eine Studentin der Hebammenkunde.

Die Beiratsmitglieder brachten in der Sitzung verschiedene Perspektiven in das Projekt ein und unterstützten mit ihrer Expertise und ihren Ideen die Weiterentwicklung des Projektes. In dem Online-Treffen wurde das gesamte Projekt vorgestellt, didaktische Besonderheiten und technische Herausforderungen diskutiert sowie wichtige Themen für die Evaluation der zu entwickelnden AR-Szenarien besprochen. Der Fachbeirat wird sich im Verlauf des insgesamt dreijährigen Projektes noch fünf Mal treffen.

„Das dreistündige Meeting war trotz der virtuellen Arbeitsumgebung sehr gelungen und konstruktiv“, sagte Prof.in Dr.in Nicola Bauer, eine der beiden Projektleiterinnen der Studie, nach dem Treffen. Prof. Dr. Annette Bernloehr, die zweite Projektleiterin, fügte hinzu: „Wir haben wirklich hilfreiche Hinweise bekommen und konnten uns sehr gut austauschen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Fachbeirat – zu gegebener Zeit dann auch persönlich an der Hochschule für Gesundheit in Bochum.“

Das Forschungsprojekt ‚Heb@AR‘ wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (Förderkennzeichen 16HDB3019) gefördert. Innerhalb der Projektlaufzeit vom 1.11.2019 bis zum 31.10.2022 wird das AR gestützte Lernen in der hochschulischen Hebammenausbildung untersucht.

Nicola Bauer und Annette Bernloehr übernehmen gemeinsam mit Martina Kunzendorf und Kristina Luksch die fachlich inhaltliche Ausgestaltung des Projektes. Prof. Dr. Thies Pfeiffer von der Hochschule Emden/Leer ist gemeinsam mit Jonas Blattgerste für die technische Umsetzung zuständig und Prof. Dr. Thorsten Schäfer von der Ruhr-Universität Bochum übernimmt mit Carmen Lewa und Matthias Joswig die didaktische Ausgestaltung.

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