Wir können Gesundheit

Praxis oder Apotheke in Not?

Fahrplan für den Weg aus der Krise

Deutsche Apotheker- und Ärztebank am 09.04.20

Patientenrückgang ist aktuell die häufigste Sorge in Zahn- und Facharztpraxen, und auch bei Apotheken geht nach dem anfänglichen Hochbetrieb die Anzahl der Kunden allmählich zurück. Je länger der Shutdown andauert, desto mehr Gesundheitseinrichtungen geraten in finanzielle Schwierigkeiten. Für schnelle und unbürokratische Hilfe in solcher Situation hat die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) weitere Maßnahmen beschlossen und einen Fahrplan aus der Krise für Praxen oder Apotheken erarbeitet.

  1. Den akuten finanziellen Engpass überwinden

Für den akuten Fall, dass die Einnahmen zurückgehen, aber Löhne, Mieten oder Rechnungen unverzüglich gezahlt werden müssen, erweitert die apoBank als erste schnelle und unbürokratische Maßnahme die Kontokorrentkredite. Bei mehreren Tausend niedergelassenen Heilberuflern hat die Bank die Kontokorrent-Limite pauschal erhöht. Dadurch entsteht ohne lange Antragsstrecken sofort mehr Flexibilität und Handlungsspielraum für den kurzfristigen Liquiditätsbedarf.

  1. Liquidität für längeren Zeitraum sichern

Die beste Lösung ist immer individuell und orientiert sich daran, wie hoch und wie lange der Liquiditätsbedarf voraussichtlich bestehen wird. Mit Hilfe des hauseigenen auf Heilberufler spezialisierten Szenario-Managers ist es den apoBank-Beratern möglich, die Auswirkungen durch die Corona-Pandemie zu berücksichtigen und den jeweils individuellen Bedarf zu berechnen. Damit können Umsätze für die kommenden Monate simuliert werden und als Orientierung für eine langfristige Vorgehensweise dienen.

Für eine passende Gesamtlösung können unterschiedliche Instrumente zum Einsatz kommen wie beispielsweise abgeschlossene Versicherungen, Steuerstundung, Kurzarbeit, Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz oder Ausgleichzahlungen nach dem Covid-19-Entlastungsgesetz. Zudem können verschiedene Darlehen in Anspruch genommen werden, wie die Corona-Soforthilfen der Bundesländer oder die KfW-Mittel.

Die apoBank selbst bietet die sogenannte „Corona-Liquiditätshilfe“ als Überbrückungslösung an. Es ist ein variables Darlehen mit einer Laufzeit von einem Jahr und flexibler Zurückzahlung je nach Entwicklung. Für die apoBank-Kunden kann die Kreditentscheidung schnell und unbürokratisch getroffen werden. Ebenso die Möglichkeiten zu Stundungen und Tilgungsaussetzungen bei bestehenden Krediten können individuell geprüft werden.

  1. Gut aufgestellt aus der Krise hervorgehen

Insgesamt ist auch in der Corona-Krise die Beratung der apoBank so ausgerichtet, dass sie nicht nur die aktuelle Lage berücksichtigt, sondern dass sich die Maßnahmen immer auf den langfristigen Erfolg der Praxis oder Apotheke ausrichten. Am Ende steht ein Gesamtkonzept, das auch nach der Krise einen klaren Fahrplan vorgibt.

Direktinformationen in Webinaren und auf der Website

Zur sofortigen Unterstützung bietet die apoBank auch eine Vielzahl von Webinaren zu einzelnen Schwerpunkten wie Liquiditätssicherung, steuerliche Fragestellungen, Kurzarbeit oder die staatlichen Rettungspakete auf univiva, der Internetplattform ihrer Tochtergesellschaft naontek. Informationen zu den aktuellen Entwicklungen bietet die Bank auch auf ihren Internetseiten in Form von FAQs.

Der direkte Draht zur Beratung

Für Praxis- und Apothekeninhaber, die mit einem Liquiditätsengpass rechnen, weil Einnahmen wegfallen aber Kosten weiterlaufen, hat die apoBank mit apoJETZT einen schnellen Zugang zur Beratung eingerichtet.

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