Wir können Gesundheit

Eine Knie-OP im Home-Office

Zum Start in die neue Operationszeit „nach Corona-Lockdown“

Klinikum Dortmund gGmbH am 08.05.20

In Zeiten des Corona-Lockdowns hat die Arbeitswelt vielerorts Video- Konferenzen kennen und schätzen gelernt. Aber geht so etwas auch in einem OP-Saal? Mit einem Augenzwinkern ist die Unternehmenskommunikation des Klinikums Dortmund dieser Frage in einem knapp zweiminütigen Video nachgegangen, das seit heute auf dem YouTube-Kanal @klinikumdo zu sehen ist. „Wir zeigen mit vier Kolleg*innen aus der Klinik für Orthopädie eine Knie-OP als Konferenz-Schaltung. Der Bildschirm ist entsprechend in vier Felder aufgeteilt, als würde man quasi Skype, Zoom oder einen ähnlichen Anbieter nutzen“, erklärt Marc Raschke, Leiter der Unternehmens-kommunikation, der die Idee zu dem Video hatte.

„Der Lockdown und die damit einhergehende Veränderung der Arbeitswelt in Richtung Home-Office war in meinen Augen sehr geprägt von dieser Art der Kommunikation. Da bot es sich natürlich an, dies humorvoll aufzunehmen“, so Raschke. Das Video, das er zusammen mit seiner Team-Kollegin Annika Haarhaus in Eigenregie konzipiert und produziert hat, ist während der Lockdown- Phase entstanden, in der ein gewisser Teil an Operationen im Klinikum abgesagt werden musste, um Intensivmedizin-Kapazitäten für Covid19-Patienten frei zu halten.

Diese Regelung hatte insbesondere Fachbereiche getroffen, die einen hohen Anteil an elektiven Eingriffen haben. Dabei handelt es sich um Operationen, die keine Notfälle sind, sondern zeitlich gut steuer- und wählbar vorgenommen wer-den können. Der Einbau von Knie- oder Hüftprothesen gehört dazu. In dem Video operieren vier Mitarbeiter*innen in voller Montur jeweils an einem Tisch im Büro: Chefarzt, OP-Pflegerin, Assistenzärztin sowie Anästhesist. Es werden u.a. eine Narkose gegeben, Instrumente angereicht und ein künstliches Knie-Gelenk ein-gebaut.

„Das Video soll zeigen, dass wir über die Zeit des Lockdowns unseren Spaß an der Arbeit nicht verloren haben und hier eine ganz besondere Form der Zusammenarbeit und Kultur besteht“, so Raschke. Zugleich sei es quasi auch ein Ab-schluss der Home-Office-Zeit und ein Startschuss in das weitgehend übliche OP-Programm. Jetzt fahre das Klinikum nämlich seine OP-Kapazitäten wieder hoch, elektive Eingriffe sind wieder möglich.

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