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Neues Labor unterstützt bei der Diagnosestellung und Therapie

Im Zuge der Modernisierungsarbeiten am und im Marien Hospital Herne konnte nun ein neues Labor auf rund 1200 m² Fläche am 14. März 2022 seinen Betrieb aufnehmen

St. Elisabeth Gruppe GmbH am 11.04.22

Jeder Patient kennt die Prozedur: Für eine genaue Aussage zu seinem Befinden heißt es zumeist Blutabnehmen und die Laborergebnisse abwarten – nicht ohne Grund, denn vor jeder Therapie oder Operation steht eine gute Diagnose. Und gerade die Ergebnisse von Laboratoriumsuntersuchungen liefern oft den entscheidenden Baustein in der Vielzahl der Befunde, die zur Erstellung der Diagnose bei einem Patienten erhoben werden. So lassen sich aufgrund von Veränderungen organspezifischer Körperflüssigkeiten Hinweise auf Erkrankungen der verschiedensten Organsysteme gewinnen – des Herzens, der Leber, des Verdauungstraktes, der Nieren, der Knochen und Muskeln sowie des Blutes selbst. Sogar komplexe Stoffwechsel- und Krebserkrankungen werden anhand der Ergebnisse von Laboratoriumsuntersuchungen nicht nur diagnostiziert, sondern auch in ihrem Behandlungsverlauf verfolgt.

Laborbetrieb an 365 Tagen rund um die Uhr

Im Labor des Marien Hospital Herne werden an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr mehr als 3 Millionen Laboranalysen von insgesamt 16 qualifizierten Medizinisch-Technischen Laboratoriumsassistenten erbracht. In dringenden Notfällen liegen die Patientenergebnisse in weniger als einer Stunde vor. „Das ärztliche Personal erhält im Bedarfsfall schon oft den Hinweis auf ein schwer erkranktes Organ und häufig auch auf das Ausmaß der Schädigung, wenn der Patienten noch auf dem Weg zur Station ist“, berichtet Alexandra Witte-Lack, Gesamtleitung der Labore der St. Elisabeth Gruppe.

Modernste technische und voll automatisierte Ausstattung auch im PCR-Labor

Alexandra Witte-Lack, Gesamtleitung der Labore der St. Elisabeth Gruppe (re.) und Simone Lauer, Mitglied der Geschäftsleitung (li.), freuen sich, das neue Labor am Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum in den Echtbetrieb zu nehmen.

Sämtliche Laboraufträge werden elektronisch erstellt und anschließend in das Labor übermittelt. Die Blutproben werden nach der Entnahme mit einem personalisierten Code versehen und mit Unterstützung einer neu installierten Rohrpostanlage auf kürzestem Weg in den Neubau gesendet. Mit Hilfe modernster apparativer Ausstattung können bis zu 70 einzelne Laborergebnisse aus einem einzigen Blutröhrchen ermittelt werden. Zudem können daraus – dank moderner Archivierungssysteme – Laborwerte zu einem späteren Zeitpunkt ermittelt werden, ohne den Patienten mit einer weiteren Blutentnahme zu belasten.

In den vergangenen zwei Jahren hat das nunmehr im Neubau integrierte „PCR-Labor“ zunehmend an Bedeutung gewonnen. Hier werden aktuell täglich mehr als 1000 Covid-PCR-Untersuchungen für Patienten und Mitarbeiter durchgeführt.

„Das neue Labor ist ein enormer Qualitätsgewinn für das Marien Hospital Herne. Es wird alle medizinischen Fachbereiche des Universitätsklinikums umfassend bei der Diagnostik verschiedener Erkrankungen unterstützen“, sagt Simone Lauer, Mitglied der Geschäftsleitung, St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr. Moderne Räumlichkeiten und neueste medizin-technische Ausstattung ermöglichen eine Arbeit im Labor auf höchstem Standard.

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