Wir können Gesundheit

Klimaschutz in deutschen Krankenhäusern

Status quo, Maßnahmen und Investitionskosten

Deutsches Krankenhausinstitut e.V. am 19.07.22

Klimaschutz in Krankenhäusern kann einen bedeutsamen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen leisten. Insgesamt werden rund 5 % des nationalen Ausstoßes dem Gesundheitswesen zugeschrieben. Die fehlende Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen und die bislang nicht vorhandene politische Unterstützung haben den Klimaschutz in den Krankenhäusern ausgebremst.

Das ist das Fazit einer Studie des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) für die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG). Die Ergebnisse der Studie liefern erstmalig einen Einblick in klima- und energierelevante Daten deutscher Krankenhäuser. Dabei lag der Fokus auf den Bereichen: Anpassungsstrategie, Energiemanagement und Nutzerverhalten, Strom, Wasser-, Wärme- und Kälteversorgung sowie Abfallmanagement. Darüber hinaus bieten über 100 ermittelte Klimaschutzmaßmaßnahmen praxisorientierte Umsetzungsmöglichkeiten zur CO2-Einsparung im Krankenhaus.

Die Ergebnisse der Krankenhausbefragung zeigen, dass Klimaschutz auf der strategischen Agenda vieler Krankenhäuser steht – das Potenzial jedoch noch nicht ausgeschöpft ist. Am häufigsten sehen die Kliniken Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich der Energie- und Stromversorgung. Bei der Wärmeversorgung sieht jedes zweite Krankenhaus Handlungsbedarf. Insbesondere bei der Erneuerung von technischen Anlagen, der Wärmerückgewinnung und dem Austausch fossiler gegen erneuerbare Energien sollten Klimaschutzmaßnahmen ausgebaut werden.

Für die ausführlichen Ergebnisse als PDF-Datei klicken Sie bitte ➜ hier.

Gesundheitsmetropole Ruhr

© 2022 MedEcon Ruhr - Netzwerk der Gesundheitswirtschaft an der Ruhr

Wir können Gesundheit
MedEcon Ruhr