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Modernste Diagnostik und Behandlung bei Prostatakrebs

Experten des Marien Hospital Herne informierten

St. Elisabeth Gruppe GmbH am 26. April 2023

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Die Experten der Klinik für Urologie des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum informierten am vergangenen Dienstag, dem 25.04.2023, im Rahmen der der Patientenveranstaltung „Die Prostata im Fokus“ über moderne Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei Prostatakrebs.

Die Experten der Klinik für Urologie des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum informierten über die Diagnose und Behandlung von Prostatakrebs.
Die Experten der Klinik für Urologie des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum informierten über die Diagnose und Behandlung von Prostatakrebs.

Auch wenn es zunächst unglaublich klingt: Prostatakrebs muss nicht sofort entfernt werden. Insbesondere in einem frühen Stadium, bei einem örtlich begrenzten Tumor, kann dieser zunächst aktiv überwacht werden. Dies bedeutet nicht, dass man einfach nur abwartet. Wenn Arzt und Patient sich für die aktive Überwachung entscheiden, sind regelmäßige Untersuchungen notwendig, um zu kontrollieren, ob sich der Tumor verändert hat. Sollte die Erkrankung voranschreiten, kann sofort mit der Behandlung begonnen werden. „Betroffene Männer haben keine Nachteile durch den Aufschub der Therapie. Natürlich müssen einige Voraussetzungen beachtet werden“, erklärte Prof. Dr. Noldus.

Moderne Diagnosemöglichkeiten

„In unserer Klinik stehen verschiedene neuartige und individualisierte Diagnostikkonzepte bei Prostatakrebs zu Verfügung. Dazu gehört unter anderem die risikoadaptierte Prostatakrebs-Diagnostik unter Anwendung der Magnetresonanztomographie“, erläuterte Dr. Sebastian Berg, Facharzt der Urologischen Klinik. „Die individualisierte Diagnostik ermöglicht einerseits die zeitgerechte und aussagekräftige Krebsdiagnose, verhindert andererseits aber unnötige Eingriffe“, so der Facharzt weiter.

Behandlung – von medikamentös bis roboterassistierte OP

Sollte eine Behandlung unumgänglich sein, kann diese sowohl medikamentös, als auch minimal-invasiv mit Robotersystemen vorgenommen werden. „Die Roboter-Technologie wird in unserer Klinik routinemäßig als minimal-invasives Verfahren für verschiedenste urologische Operationen, darunter zum Beispiel auch bei der Prostatektomie, angewandt“, erläuterte Priv.-Doz. Dr. Rein-Jueri Palisaar, Leitender Arzt der Abteilung für roboterassistierte Urologie im Marien Hospital Herne und informierte umfassend über die Möglichkeiten und auch Grenzen dieser Technologie.

Für die Betroffenen gab es zudem einen Vortrag zum Thema körperliche Aktivität und Ernährung bei Prostatakrebs. Außerdem hat sich die Selbsthilfegruppe Bochum/Herne vorgestellt.

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