Minimal-invasive traumatologische Thoraxchirurgie in Essen – ein neuer wichtiger Entwicklungsschritt
In der Klinik für Thoraxchirurgie an den Evang. Kliniken Essen-Mitte setzt das Team um Direktor Dr. Jan Volmerig bei der Versorgung von Rippenfrakturen erstmals auf ein modernes, minimal-invasives Verfahren: mit einem intrathorakalem Fixationssystem werden Rippenbrüche über einen reduzierten Zugangsweg von der Innenseite des Brustkorbs stabilisiert.
Dieses Vorgehen ermöglicht zugleich eine gewebeschonende Versorgung. Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren, die Atemmechanik zu verbessern und die Erholungsphase für Patientinnen und Patienten jeden Alters möglichst kurz zu halten.
Diese Behandlungsmethode, die erstmals in Essen eingesetzt wurde, ermöglicht durch die gewebsschonende Technik eine flexible operative Versorgung auch bei nicht schwerverletzten Patienten.
Für das thoraxchirurgische Team bedeutet das, innovative Technik verantwortungsvoll und individualisiert zum Wohle der Patienten in den klinischen Alltag zu integrieren.