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Neuer Krankenhausdirektor

Alfried Krupp Krankenhaus am 12. Mai 2026

Seit dem ersten April 2026 ist Dennis Komossa Krankenhausdirektor am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen. Mit seinem Arbeitsantritt als Controller am Krupp vor sechs Jahren, ist sein Verantwortungsbereich stetig gewachsen. In Stichworten lässt sich sein Werdegang am Haus wie folgt zusammenfassen: Controller (04/2020), Stellvertretende Leitung Controlling (07/2022), Leitung Controlling (04/2024), Prokurist sowie Geschäftsführer der AKZ (11/2024) und zuletzt Krankenhausdirektor (04/2026).

„Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe, die es mir ermöglicht, noch umfassendere Einblicke in unsere Krankenhäuser zu bekommen und an der Strategieentwicklung mitzuwirken“, sagt Komossa.

„Ich bin ein absoluter Freund von Zahlen“, betont der Krankenhausdirektor. „Controlling bedeutet, planen und steuern, um daraus Strategien abzuleiten. Dabei werden Zahlen als Grundlage für Austausch und Kommunikation erhoben, die es uns ermöglichen, die Krankenhäuser gemeinsam zu entwickeln“. Dem Vorurteil, „dass der Controller kontrolliert“, tritt er entschieden entgegen.

Neben seinem Arbeitsalltag hat der 38-Jährige einen Bachelor im „Gesundheits- und Sozialmanagement“ und einen Master im „Management im Gesundheitswesen“ abgelegt. Aktuell promoviert er zum Thema „Revenue Management im Krankenhaus“. Beste Voraussetzungen, um als Krankenhausdirektor zu starten und Geschäftsführerin Dr. rer. oec. Michaela Lemm zu unterstützen.

„Wir stehen in Deutschland vor den größten gesundheitspolitischen Reformen für Krankenhäuser seit Jahrzehnten. Es besteht kein Zweifel, dass Reformen notwendig sind. Ob allerdings dieser radikale Wandel die richtige Lösung für eine tragfähige Struktur  ist, darf bezweifelt werden. Ich werde dazu beitragen, dass die Alfried Krupp Krankenhäuser gut vorbereitet und langfristig sicher sind.“

Und nach der Arbeit? Da heißt es: „Ready for Departure“.
Denn Dennis Komossa steuert seit seiner Jugend gerne große Flugzeuge. Nicht im wirklichen Leben – sein Rollfeld ist virtuell und sein Desktop-Airbus-Cockpit ein Simulator mit großem Monitor und den wichtigsten Schaltern, Hebeln, Knöpfen oder technischen Details, die es auch in einem richtigen Flugzeug gibt. Lieblingsziel: Flughafen London Heathrow.
„Wenn ich fliege, bin ich immer hochkonzentriert“, erklärt er und garantiert, dass er dabei „jeden Alltagsstress vergisst“.

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