Wir können Gesundheit

Seniorenzentrum Gute Hoffnung leben

An der Guten Hoffnung 9
46145 Oberhausen

Seniorenzentrum Gute Hoffnung leben

Das Neuapostolische Seniorenzentrum Oberhausen gGmbH „Gute Hoffnung leben“ wurde im Herzen von Oberhausen-Sterkrade 2011, dem früheren Standort der Gutenhoffnungshütte (GHH), der „Wiege der Ruhrindustrie“, eröffnet und versorgt 80 Bewohner:innen. Zur „Guten Hoffnung“ gehört ebenfalls ein ambulanter Pflegedienst mit 230 Patienten, eine Quartiersentwicklungsstelle mit 130 angebundenen Bürger:innen, eine Forschungs- und Entwicklungsstelle mit aktuell 3 Forschungsprojekten, 28 Wohnungen und ein „Smart-City-Haus“. Insgesamt 150 Beschäftigte kümmern sich und bewältigen tagtäglich teils enorme aber auch schöne Herausforderungen.

Die Kooperationen des Seniorenzentrums mit der Hamburger Fern-Hochschule, der Ruhr-Universität Bochum, dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) Standort Witten, der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, der Privaten Universität Witten/Herdecke und der AAL-Akademie Management4Health zeigten uns früh, dass manches anders gehen oder zumindest gedacht werden kann.

Uns treibt der unbedingte Wille an, die Dinge zum Guten zu bewenden. Ebenso das Interesse an und die Liebe zu den Menschen. Wir sind neugierig und lernen gerne hinzu. Wir geben auch gerne Erfahrungen ab. Und wir wissen, dass das Führen einer Gesundheitseinrichtung nicht trivial ist und immer im Kontext gesellschaftlicher Rahmenbedingungen stattfindet.

So sehen wir unsere Einrichtungen nie losgelöst von Alltäglichem und Besonderem sondern immer eingebunden in Settings, Lebenskontexten und –umwelten, da, wo Menschen sind, da, wo Leben ist. Und fragen nach dem: „Was erhält Menschen gesund?“ und „Was braucht es, damit dies gelingt?“

Glaubwürdigkeit und Vorbild (Idealized Influence), Motivation und Inspiration (Inspirational Motivation), Anregung und Herausforderung zu unabhängigem Denken (Intellectual Stimulation) und individuelle Förderung und Entwicklung (Individual Consideration) sind Begriffe, die heute gesunde und transformative Führung beschreiben.

Aber das alleine reicht nicht. Wir müssen den ganzen Menschen erkennen, mit seiner Fehlbarkeit, seinem inneren Reichtum, seinen Ängsten und Stärken, damit wir verstehen, wer er ist, wie er ist, warum er ist was er ist. Um Beziehung in sozialen und professionellen Kontexten gelingend zu machen.

„Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst“, heißt es in der Bibel. Und heißt es auch in der „Guten Hoffnung“. Denn er ist wie „Du“.

Der gesellschaftliche Auftrag von Einrichtungen der Pflege ist unverändert Menschen zu helfen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sind, ihre täglichen Aktivitäten zur Erhaltung und Förderung des Lebens, zur Teilhabe am gemeinschaftlichen und öffentlichen Leben selbständig oder mit Hilfe von Freunden und Familie wahrzunehmen.

Die Versorgungssettings und die dafür notwendigen aber zunehmend knapper werdenden wirtschaftlichen und personellen Ressourcen stehen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels vor großen Herausforderungen. Wir sehen daher die Verantwortung aller, das Gesundheitssystem auf diese Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Wir brauchen für die Zukunft neue, kluge, eklektizistischere Wege.

Im Ruhrgebiet fragte man nie nach dem „Was hast Du und wo kommst Du her?“ sondern nach dem „Kann ich mich auf Dich verlassen“. Und so vertrauen wir darauf, gemeinsam mit unseren Partnern und im Netzwerk MEDEcon Ruhr GmbH zukünftige Herausforderungen verlässlich und gemeinsam zu bewältigen.

Glück auf!

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