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Medizinischer Kinderschutz im Ruhrgebiet

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Medizinischer Kinderschutz im Ruhrgebiet

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Zunehmende Fallzahlen von körperlicher und psychischer Misshandlung, sexuellem Missbrauch und Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen machen deutlich, dass Kinderschutz in gesamtgesellschaftlicher Verantwortung liegen muss.

Insbesondere medizinische Versorgungseinrichtungen können hierzu einen wichtigen Beitrag leisten, u.a. bei

  • der Erkennung von Kindeswohlgefährdung,
  • der Diagnostik und rechtssicheren Dokumentation,
  • der Überleitung von medizinischen Einrichtungen an die zuständigen Jugendämter oder
  • der fallspezifischen medizinischen Beratung der Jugendhilfe

In der bestehenden Regelversorgung werden diese Potenziale allerdings bei Weitem noch nicht ausreichend ausgeschöpft. Denn dort, wo medizinischer Kinderschutz derzeit bereits gelebt wird, baut er auf einrichtungsspezifischem und persönlichem Engagement auf, kaum aber auf Regelwerken und strukturierten Prozessen, auf die flächendeckend verlässlich zurückgegriffen werden kann.

Unterstützt durch Mittel aus dem Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) wird im Rahmen des Projektes MeKidS.best eine sogenannte neue Versorgungsform konzipiert. Ziel ist es, den medizinischen Kinderschutz erstmalig standardisiert, sektorenübergreifend und in lokalen sowie regionalen Netzwerken aufzubauen, zu erproben und zu evaluieren.

Unter der der Konsortialführerschaft von MedEcon Ruhr machen sich die 21 Partner, darunter neun Kinder- und Jugendkliniken aus dem Ruhrgebiet, in der Zeit zwischen Sept. 2019 – Aug. 2022, auf den Weg, Strukturen für den Kinderschutz aus der Medizin heraus für die Gesundheitsregelversorgung zu konzipieren. Das Vorhaben wird insgesamt mit ca. 11 Mio. € gefördert.

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