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09 Jan

188. Fortbildungsveranstaltung im Rheumazentrum Ruhrgebiet

Mittwoch, 9. Januar 2019, 17:30 von St. Elisabeth Gruppe GmbH

Am Mittwoch, den 09.01.2019, lädt Prof. Dr. Jürgen Braun, Ärztlicher Direktor des Rheumazentrum Ruhrgebiet, medizinisches Fachpersonal zur 188. Fortbildungsveranstaltung in das Rheumazentrum Ruhrgebiet ein. Im Rahmen der Veranstaltung berichten die Ärzte über Neuigkeiten vom amerikanischen Rheumatologenkongress ACR 2018, der im Oktober in Chicago stattgefunden hat.

Nach einer Einführung durch Prof. Dr. Jürgen Braun wird Björn Bühring, Oberarzt des Rheumazentrum Ruhrgebiet, Aktuelles zum Thema Therapie der rheumatoiden Arthritis vorstellen. Diese gehört zu den häufigsten entzündlichen rheumatischen Erkrankungen und ist für die schmerzhafte Entzündung von Gelenken verantwortlich. Als Auslöser wird das eigene Immunsystem angesehen, das Rheumafaktoren produziert und körpereigenes Gewebe angreift.
Priv.-Doz. Dr. Xenofon Baraliakos, Leitender Oberarzt des Rheumazentrum Ruhrgebiet, berichtet in seinem Vortrag über die Spondyloarthritiden. Zu dieser gehören entzündlich rheumatische Erkrankungen, die einen meist chronisch-entzündlichen Verlauf mit Beteiligung des Achsenskeletts und der Sehnenansätze aufweisen. Die Entzündungsvorgänge zeigen sich im Bereich der Wirbelsäule sowie auch inner- und außerhalb von Gelenken, z. B. im Auge, an der Haut oder im Darm. Am häufigsten in dieser Gruppe sind die Psoriasisarthritis und die ankylosierende Spondylitis, auch Morbus Bechterew genannt.

Eine weniger häufige aber wichtige Gruppe innerhalb der entzündlich rheumatischen Erkrankungen sind die Kollagenosen und Vaskulitiden. Diese können unterschiedliche Organe wie etwa die Niere oder die Lunge befallen. Prinzipiell können aber alle Organe, also z. B. auch die Augen, die Nase oder die Ohren betroffen sein. Bei den Vaskulitiden handelt es sich meist um eine Entzündung von unterschiedlich großen Blutgefäßen. Diesem Thema wird sich Priv.-Doz. Dr. Uta Kiltz, Oberärztin des Rheumazentrum Ruhrgebiet, widmen.

Zum Abschluss der Fortbildung wird Prof. Dr. Jürgen Braun über die Erkrankungen Gicht und Osteoporose berichten. Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der sich Harnsteinkristalle in den Gelenken ablagern. Diese enthalten entzündungsfördernde Botenstoffe, die eine starke Gelenkentzündung auslösen. Prinzipiell kann jedes Gelenk betroffen sein, am häufigsten sind es aber das Großzehengrundgelenk, das Sprunggelenk und das Knie. Deshalb sind es meist die Rheumatologen, die die Gicht behandeln.

Im Anschluss an die Vorträge gibt es genügend Raum für Fragen und Diskussion.
Die Veranstaltung findet ab 17.30 Uhr im Vortragsraum des Rheumazentrum Ruhrgebiet, Claudiusstraße 45, 44649 Herne, statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter Fon 0 23 25 – 592 – 131.


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