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11 Apr

Demenz: Chronische Krankheiten erfordern interdisziplinäre Zusammenarbeit

Donnerstag, 11. April 2019 von Universität Witten/Herdecke

Chronische Krankheiten und Einschränkungen, wie zum Beispiel Demenz, sind nicht nur ein medizinisches Syndrom, sondern beziehen sich auf die ganze Lebenswirklichkeit der Betroffenen und ihrer Familien. Verbunden damit sind vielfältige Anforderungen an die Gesellschaft, möglichst normale Lebens-, Wohn-, Unterstützungs- und Versorgungsmöglichkeiten bereitzustellen. Dabei wird es immer wichtiger, auch multikulturelle Lebens- und Versorgungskontexte zu berücksichtigen. „Der Umgang mit Schutz- und Autonomiebedürfnissen muss jeweils im Hinblick auf die individuellen Besonderheiten des Krankheitsverlaufs der Betroffenen und ihrer Familien ausbalanciert werden“, sagt Prof. Dr. Ulrike Höhmann. „Insbesondere unter dem Druck ökonomischer Restriktionen stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheits- und Sozialsystems vor großen Herausforderungen und permanentem Innovationsdruck.“

Mit diesem Spannungsfeld beschäftigt sich die 3. Multiprofessionelle Expertentagung „Together everyone achieves more“ am 11. und 12. April 2019 an der Universität Witten/Herdecke (UW/H). Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Innovation: multiprofessionell, praxisnah, umsetzbar – im Spannungsfeld von Ökonomie und Qualität“ und soll aufzeigen, dass in allen Versorgungsbereichen wohldurchdachte und wissenschaftlich fundierte Interventionen umsetzbar sind und das Leben von Betroffenen verbessert, aber auch die Arbeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erleichtert und die Versorgungsqualität erhöht werden kann. Organisiert wird die Tagung vom Lehrstuhl für Multiprofessionelle Versorgung chronisch kranker Menschen an der UW/H.

Im Tagungsflyer sind das ausführliche Programm sowie Anmeldeinformationen zu finden.


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