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20 Nov

Ergebnisse zur Versorgung durch Hebammen in NRW

Mittwoch, 20. November 2019, 10:45 von Hochschule für Gesundheit

In Nordrhein-Westfalen wurden nach Angaben von IT.NRW im Jahr 2018 173.150 Kinder geboren. Hebammen nehmen dabei eine besondere Stellung ein. Sie betreuen klinischen und außerklinischen Geburten und stehen darüber hinaus während der Schwangerschaft, in der Zeit des Wochenbetts und in der Stillzeit auf der Primärversorgungsebene mit medizinischer und gesundheitsförderlicher Expertise den Frauen und ihren Familien in dieser bedeutsamen Lebensphase zur Verfügung.

Die Projektleiterinnen Prof. Dr. Nicola Bauer und Prof. Dr. Rainhild Schäfers zeigen sich erfreut über den Stand des Forschungsprojektes. Nicola Bauer: „Wir haben die Hebammen in NRW befragt, wo und wie und in welchem Umfang sie arbeiten und wie hoch ihre derzeitige Aus- beziehungsweise Belastung ist. Die Ergebnisse sind aufschlussreich und lassen sich auch sehr gut mit internationalen Daten vergleichen.“

Rainhild Schäfers: „Wir haben 1.783 Fragebögen von Müttern aus NRW erhalten und können nun mehr darüber sagen, wie gut die Frauen und ihre Familien versorgt sind und an welchen Stellen die Versorgung aktuell möglicherweise nicht ausreichend ist.“

Das Projektteam bereitet die Abschlussveranstaltung am 20. November 2019 ab 10.00 Uhr vor, an der auch Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, teilnehmen wird. Neben der Ergebnispräsentation, stellen auch Vertreterinnen der Elterninitiative Mother Hood e.V. und vom Landesverband der Hebammen Nordrhein-Westfalen e.V. ihre Sicht auf die Daten dar und geben Handlungsempfehlungen ab. Eine interaktive Podiumsdiskussion zum Thema ‚Welches sind die nächsten notwendigen Schritte zur Verbesserung der geburtshilflichen Versorgung durch Hebammen in NRW?‘ rundet ab 14.00 Uhr die Veranstaltung ab. Eine Anmeldung ist noch bis zum 14. November 2019 online möglich. Die Teilnahme ist kostenlos und ist für Hebammen mit fünf Fortbildungspunkten hinterlegt.

Die Studie wird vom Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) gefördert (Förderkennzeichen LZG TG 72 001/2016) und hat eine Laufzeit vom 21.11.2016 bis zum 30.06.2020.

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