Gesundheitsmetropole Ruhr Themen
14 Sep.

Montag, 14. September 2026 | Witten

Universität Witten/Herdecke

Geschlechtersensible Evidenz durch Neue Digitale Entwicklungen und Reflexion: Partizipativ, Anwendungsnah, Translational, Hochschulübergreifend (GENDER-PATH)

Summer School GENDER-PATH (14. – 17.09.2026)

Vom 14.–17. September 2026 veranstaltet das Team der Juniorprofessur für Digital Health der Universität Witten/Herdecke die Summer School GENDER-PATH, zu der wir Sie sehr gerne einladen möchten.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen aktuelle Herausforderungen an der Schnittstelle von Digital Health, Versorgungsforschung und geschlechtersensibler Gesundheitsforschung. Gemeinsam beschäftigen sich die Teilnehmenden mit der Gender Data Gap und ihren Ursache und Auswirkungen in Forschung, Versorgung sowie der Frage, wie Datenkompetenz und innovative digitale Angebote und Methoden zu einer gerechteren Gesundheitsversorgung beitragen können.

Nach einer Phase der Wissensvermittlung ist ein interdisziplinärer Hackathon für die Teilnehmenden geplant. Hierfür suchen wir Start-Ups aus dem Gesundheitsbereich, die Herausforderungen im Bereich der Gender Data Gap erleben (z.B. bei der Erfassung oder Auswertung der Daten von Frauen und nicht-binären Personen).

Wir suchen Organisationen, die eine konkrete Fragestellung aus ihrer Praxis einbringen
möchten, die Berührungspunkte mit der Gender Data Gap hat. Besonders relevant sind
Herausforderungen entlang des Umgangs mit Daten – also beispielsweise bei:

  • der Datenerhebung,
  • der Rekrutierung von Studienteilnehmenden,
  • der Verarbeitung und Speicherung von Daten,
  • der Datenauswertung und Nutzung,
  • oder der Archivierung und Löschung von Daten.

Dabei kann es etwa um Fragen gehen wie:

  • Wie können Frauen und nicht-binäre Personen besser für Studien erreicht werden?
  • Wie lassen sich Verzerrungen in Datensätzen oder Algorithmen frühzeitig erkennen?
  • Wie können digitale Gesundheitslösungen inklusiver gestaltet werden?
  • Wie können geschlechtsbezogene Unterschiede in Daten berücksichtigt werden? 

Die Start-Up-Teams können ihr Problem vorstellen und eine Gruppe der Teilnehmenden arbeitet dann am 16. und 17.09. im Format des Design Thinking an möglichen Lösungen.

Das Vorhaben wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert (FKZ: 01GN2601).

Link zur Anmeldung

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