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Transparente Wissenschaft

Juniorprofessur für Allgemeine Psychologie und Promovendin am Lehrstuhl für Forschungsmethodik und Statistik für Engagement ausgezeichnet

Universität Witten/Herdecke am 23.07.18

Jan Philipp Röer, Juniorprofessor für Allgemeine Psychologie

Freiheit und Offenheit in der Wissenschaft ist ein viel beachtetes und hochaktuelles Thema. Unter dem Begriff „Open Science“ werden vielfältige Initiativen zusammengefasst, deren Leitgedanke es ist, den wissenschaftlichen Prozess offen, transparent und nachhaltig zu gestalten. Laut aktuellem Hochschul-Barometer sehen 93 Prozent der Rektoren und Präsidenten an deutschen Hochschulen eine stark wachsende Relevanz für Open Science in den nächsten fünf Jahren. Das Department für Psychologie an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) engagiert sich schon jetzt für offene und transparente Wissenschaft. Für dieses Engagement wurden nun zwei Wissenschaftler ausgezeichnet.

Jan Philipp Röer, Juniorprofessor für Allgemeine Psychologie an der UW/H, wurde vom Center for Open Science (COS) zum „Ambassador for Open Science“ ernannt. „Diese Auszeichnung kommt erfreulicherweise nicht nur mir zugute“, berichtet der frisch gebackene Botschafter, „sondern der gesamten Universität, denn sie ist mit dem Auftrag verbunden, als Ansprechpartner für alle Fragen rund um Open Science zur Verfügung zu stehen, zum Beispiel zu den Themen nachhaltiges Forschungsdatenmanagement.“ „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die in Deutschland bisher erst 16 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verliehen wurde“ betont Prof. Thomas Ostermann, Leiter des Departments Psychologie und Psychotherapie der Universität Witten/Herdecke.

Aus Sicht des Departmentleiters besteht gleich doppelter Grund zur Freude. Denn seine Promotionsstudentin Kerstin Schoch, die an der Hochschule für Künste im Sozialen in Ottersberg forscht, erhält eines der begehrten Stipendien im Rahmen des Fellow-Programms Freies Wissen für ihre Arbeit zu einem quantitativen Ratinginstrument für zweidimensionale bildnerische Arbeiten (RizbA) an Gegenwartskunst. Dieses vom Stifterverband, Wikimedia Deutschland und der Volkswagen Stiftung initiierte Programm bietet ein intensives Mentoring- und Qualifizierungsangebot und ist darauf ausgerichtet, den Austausch im Bereich Open Science zu fördern. „Durch diese Auszeichnungen wird deutlich, dass die UW/H auch beim Thema transparente Wissenschaft ihrer Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft gerecht wird“ freut sich Prof. Thomas Ostermann, „und dass wir unseren Leitgedanken „Zur Freiheit ermutigen“ auch konsequent in der Wissenschaft umsetzen.“

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