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Aktionstag für das Leben gab Krebspatienten neuen Mut

Olympiateilnehmer Frank Busemann bot Ansporn für Teilnahme

Klinikum Westfalen – Knappschaftskrankenhaus Dortmund am 24.09.18


Angeführt von Zehnkämpfer und Olympiateilnehmer Frank Busemann startete die dritte Phoenix-Runde des Klinikums Westfalen. Beim Aktionstag des ältesten zertifizierten Krebszentrums in NRW im Dortmunder Stadtteil Hörde spielte sogar das Wetter mit und erlaubte einen Tag mit viel Information, Unterhaltung und sportlicher Bewegung.

Das Konzept, Mut zu machen und Solidarität zu zeigen ging voll auf, zeigten sich am Ende Organisatoren, die vielen Helfer aus dem Klinikum Westfalen, Selbsthilfegruppen, Teilnehmer und der Schirmherr Frank Busemann überzeugt. Für das Krebszentrum erläuterten die Chefärzte Dr. Peter Ritter (Onkologie), Dr. Stefan Orth (Prostatazentrum) und Dr. Frank B. Schmolling (Brustzentrum), warum die Botschaft dieses Tages so wichtig ist. Dem eigenen Vermögen angepasste Bewegung sei ein wichtiges Element von Therapie aber auch von Vorbeugungsstrategien.

Frank Busemann hielt sich bei seiner Phoenix-Runde sportlich zurück, nicht aber als Gesprächspartner. Er führte viele Gespräche und stand für unzählige Selfies zur Verfügung. Der Silbermedaillengewinner von Atlanta unterstrich sein Engagement für Bewegung zur Vorbeugung gegen Erkrankungen. Entsprechende Krankheitsfälle kenne auch er aus dem eigenen Umfeld. Und er wisse was es bedeute, Rückschläge und Krisen durchzustehen und wieder nach vorne zu schauen.
Selbsthilfegruppen, das Klinikum Westfalen und beteiligte Kooperationspartner hatten auf der Kulturinsel im Phönixsee einen Markt der Möglichkeiten aufgebaut mit Beratungsständen, Grill-, Kuchen- und Getränkeangeboten und mit einer kleinen Tombola. Der Erlös des kompletten Tages geht an lokale Selbsthilfegruppen. Am Ende des Aktionstages ließen Lauf-Teilnehmer, Besucher und Helfer gemeinsam 200 Luftballons aufsteigen mit den besten Wünschen für alle Krebspatienten.

In der Woche davor hatten Fachärzte aus dem Klinikum Westfalen an jedem Tag bei Vorträgen zu den verschiedenen Krebserkrankungen aufgezeigt, in wie weit neue therapeutische Ansätze und die Konzepte in einem Krebszentrum Patienten neue Chancen eröffnen. Den Abschluss der Vortragsreihe hatte am Freitag Chefarzt Dr. Stefan Orth zum Thema Prostatakrebs gestaltet.

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