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Verabschiedung Dr. Bernd Rosenfeld

Ende Mai geht der Geschäftsführer der chip GmbH, Dr. Bernd Rosenfeld, in den Ruhestand.

chip GmbH am 20.05.19

Dr. Bernd Rosenfeld, Foto: Lutz Leitmann

Dr. Rosenfeld leitete das Technologiezentrum Ruhr (TZR) in Bochum und das Technologie- und Gründerzentrum Hattingen (TGH) seit der Gründung der Betreibergesellschaft vor 30 Jahren. Er hat durch seine Arbeit viel zum Aufbau des TZR und des TGH beigetragen und somit auch zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Bochum und Hattingen. Im TZR wurden die Grundlagen dafür gelegt, dass Bochum sich als ein Unternehmensstandort der Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft entwickelt hat. Schon 1991 hat die Firma Infai GmbH sich im TZR angesiedelt sowie das EFMT, aus dem das Grönemeyer Institut für MikroTherapie entstanden ist. Namhafte Firmen wie zum Beispiel Visus, MedeconRuhr, ZTG folgten. Durch die Auslandskontakte in Richtung USA, Kanada und Japan konnten auch ausländische Firmen auf den Standort Bochum aufmerksam gemacht werden. Zusammen mit der Contec GmbH wurde der Kontakt zu Fa. Cyberdyne hergestellt, die mittlerweile auch ihren Firmensitz in Bochum hat.
Zur Person:

ist promovierter Dipl.-Ing. (Raumplanung). Im Juli 1990 wurde er auf Vorschlag der Stadt Bochum zunächst nebenberuflich Geschäftsführer der Cooperationsgesellschaft Hochschulen und Industrielle Praxis, kurz: chip GmbH. Ziel des Unternehmens war es, auf dem Campus der Ruhr-Universität ein Technologiezentrum aufzubauen. Gemeinsam mit Klaus Wüllner von der IHK eröffnete Rosenfeld im Juli 1991 schließlich das „Entwicklungszentrum an der Ruhr-Universität Bochum“ – das heutige TZR. Ab 1993 wurde Rosenfeld schließlich hauptberuflich Geschäftsführer der chip GmbH. 1996 eröffnete er in Hattingen das Zentrum für Entsorgungstechnik und Kreislaufwirtschaft (ZEK), das heutige TGH. Von 2006 bis 2012 war er zusätzlich Geschäftsführer der Technologie- und Gründerzentrenbetriebsgesellschaft Ruhr-Bochum mbH (TGR) und in dieser Funktion auch verantwortlich für die Zentren in Wattenscheid und Gerthe sowie maßgeblich für den Aufbau des Biomedizinzentrums.

Von 1996 bis 2006 hat er als Vorsitzender des Vereins TGZ NRW e.V. die Interessen aller Technologie- und Gründerzentren des Landes gegenüber der Landesregierung vertreten und mit Großunternehmen und Partnerinstitutionen zusammengearbeitet.

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