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Renate Schramek zur zentralen Gleichstellungsbeauftragten ernannt

Hochschule für Gesundheit am 28.08.20

Prof. Dr. Christian Timmreck, Präsident der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum), hat Prof. Dr. habil. Renate Schramek zur zentralen Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule ab dem 1. September 2020 ernannt. Seit November 2018 ist Renate Schramek Professorin für Gesundheitsdidaktik an der hsg Bochum. Von Dezember 2018 bis zum Frühjahr 2020 war sie im Department of Community Health der Hochschule als Prodekanin tätig.

„Der Frauenanteil am gesamten Gesundheitspersonal in Deutschland liegt bei über 75 Prozent. Auch an unserer Hochschule ist der Frauenanteil mit 75 Prozent bei den Beschäftigten und 85 Prozent bei den Studierenden erfreulicherweise überdurchschnittlich hoch. Als hsg Bochum stehen wir für die Akademisierung der Gesundheitsberufe. In diesem Zusammenhang ist es uns ein Anliegen, insbesondere für weibliche Absolventinnen Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung zu bieten. Dies realisieren wir beispielsweise durch entsprechende Angebote bei Master- oder Promotionsstudiengängen. Darüber hinaus muss es ein Ziel sein, den Frauenanteil in Führungspositionen im Berufsfeld Gesundheit zu erhöhen“, erklärte der hsg-Präsident.

Prof. Dr. habil. Renate Schramek ist ab Anfang September 2020 zentrale Gleichstellungsbeauftragte der hsg Bochum. Foto: hsg Bochum/Volker Wiciok

„Renate Schramek ist aus meiner Sicht die richtige Wahl für diese wichtige Aufgabe an der Hochschule für Gesundheit. Ich wünsche ihr viel Erfolg dafür. Zugleich möchte ich mich ganz herzlich bei Annette Pietsch und Prof. Dr. Nina Gawehn bedanken, die in den vergangenen zwei Jahren erfolgreich und mit großen Engagement als zentrale Gleichstellungsbeauftragte beziehungsweise Stellvertreterin tätig waren“, fügte Christian Timmreck hinzu.

Annette Pietsch, Dezernentin für Studium und Akademisches der hsg Bochum, war zuvor zentrale Gleichstellungsbeauftragte und wechselt aktuell wieder in das Amt der stellvertretenden zentralen Gleichstellungsbeauftragten, welches sie in der Amtszeit bis Juni 2018 bereits ausübte.

„Die Gleichstellungsarbeit an der hsg Bochum hat bisher erfolgreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht, ich freue mich, dass ich daran anknüpfen und diese fortsetzen kann“, erklärte Renate Schramek. Sie fügte hinzu, dass es aus ihrer Sicht bei der Gleichstellungsarbeit immer noch „um Wissenstransfer, Durchlässigkeit und Transparenz im System und in den Strukturen“ gehe. Schramek: „Die Herstellung von Chancengleichheit geht weit über Geschlechtermerkmale hinaus und damit spreche ich verschiedene Gruppen mit diversitätsbezogenen Merkmalen an – wie beispielsweise Merkmale wie Elternschaft, sexuelle Orientierung oder Religion. Chancengleichheit herzustellen, ist zentral um diesen Gruppen Weiterentwicklungschancen zu geben und Erfolge zu ermöglichen.“

„Uns war und ist es ein besonderes Anliegen, Studierende und Mitarbeiter*innen zu gleichstellungsrelevanten Frage- und Problemstellungen zu beraten. Zudem haben wir an der hsg Bochum in den letzten Jahren einige Maßnahmen umgesetzt, die sich zum Beispiel an weibliche Studierende richten, die schwanger sind und/oder ihr Studium mit Erziehungsaufgeben vereinbaren. So wurde ein Studien- und Promotionsstipendium eingeführt sowie eine Möglichkeit Abschlussarbeiten zu prämieren. Die Bewerbungsfrist für das Stipendium endet übrigens jährlich im Oktober“, sagte Annette Pietsch.

Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte hat zudem an der hsg Bochum die Aufgabe, unterschiedliche Hochschulgremien zu beraten und zu unterstützen. Sie wirkt bei personellen, organisatorischen und sozialen Maßnahmen sowie bei der Aufstellung und Änderung des Gleichstellungsplans mit.

Weitere Informationen über das Gleichstellungsstipendium sind hier zu finden: https://www.hs-gesundheit.de/stipendien. Der Bewerbungszeitraum endet auch in diesem Jahr am 31. Oktober 2020.

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