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„Auszubildende leiten eine Station“ im EKM und EKO.

Ategris Regionalholding GmbH am 23.03.21

Die Auszubildenden haben drei Wochen lang einige Stationen geleitet, wie hier im EKM: (v.l.) Auszubildender Mark Reckord, Stationsleitung Stefan Orth und Auszubildende Letizia Di Santo im Gespräch auf der Station 7 im EKM @ATEGRIS

Drei Wochen lang haben die Auszubildenden in den Evangelischen Krankenhäusern Mülheim (EKM) und Oberhausen (EKO.) drei Stationen geleitet. In dem Projekt übernehmen sie Verantwortung und erleben den Alltag auf der Station aus einer anderen Perspektive.

„Station F2b hier, Schwester Selina, Schülerin.“ Wer in den vergangenen Tagen auf der Wöchnerinnenstation im EKO. angerufen hat, wurde so oder so ähnlich begrüßt. Denn sowohl im EKO. als auch im EKM waren die Auszubildenden im Einsatz. „Das ändert den Blickwinkel“, sagt Mark Reckord, der einige Tage lang als Auszubildender die Station 7 im EKM geleitet hat. „Auch in der Ausbildung sind wir auf den Stationen, aber komplett alleine zu arbeiten, ist einfach anders.“ Als Auszubildender kenne man nicht alle Aufgaben, die auf der Station anfallen, ergänzt Selina Waniek. „Apothekenbestellungen zum Beispiel sind neu für mich.“

Bei dem Projekt „Auszubildende leiten eine Station“ übernehmen die Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege im dritten Lehrjahr für drei Wochen die Stationsleitung. In dieser Zeit liegen die gesamte Organisation der Pflege, der Kontakt zu den Angehörigen und der reibungslose Ablauf der Patientenbetreuung in ihren Händen. Natürlich werden sie von examinierten Pflegekräften sowie Praxisanleitern und Lehrern begleitet. „Es ist aber wirklich so, dass wir unsere eigenen Entscheidungen treffen“, sagt Selina Waniek. „Natürlich können wir um Unterstützung bitten, aber erst einmal machen wir alles selbst – und das macht mir viel Spaß.“ Die Akzeptanz des Projekts ist groß. „Die Angehörigen, die anrufen, und die Ärzte, mit denen wir zusammenarbeiten, machen keinen Unterschied zwischen uns und den Examinierten“, sagt Mark Reckord.

„Das Projekt bietet einen sehr realistischen Einblick in den späteren Berufsalltag“, sagt Arne Zalkau, Leiter der Ategris Fachschule für Gesundheitsberufe. „Und es bereitet die Auszubildenden auf ihr Examen vor.“ Im EKM haben elf Auszubildende auf der Station 7 gearbeitet, im EKO. waren 17 auf der Station E6 im Einsatz und elf auf der Wöchnerinnenstation. Das Projekt ist Teil der Ausbildung. Im EKO. fand es in diesem Jahr zum neunten Mal statt, im EKM zum 17. Mal.

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