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Grundstein für Zentrum für seltene Lungenerkrankungen gelegt

Am Standort Ruhrlandklinik der Universitätsmedizin Essen entstehen spezielle Isolationseinheiten

Universitätsklinikum Essen am 05.05.21

Am Standort Ruhrlandklinik der Universitätsmedizin Essen entsteht bis 2023 ein hochmoderner Klinikneubau. Für das „Zentrum für seltene Lungenerkrankungen“ legten am Mittwoch unter anderem NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Vorsitzende des Aufsichtsrats des Universitätsklinikums Essen, Thorsten Kaatze, Geschäftsführer der Ruhrlandklinik sowie kaufmännischer Vorstand der Universitätsmedizin Essen sowie Prof. Dr. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Essen, den Grundstein. Der rund zwölf Millionen teure Klinikneubau der Lungenfachklinik, mit 8,7 Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert, bietet dann Patientinnen und Patienten mit seltenen Lungenerkrankungen wie Mukoviszidose oder Lungenfibrose spezielle und abgeschirmte Isolationseinheiten und wird auch ein wichtiger Forschungsstandort sein.

Als eine der führenden medizinischen Institutionen in Prävention, Diagnostik und der Behandlung von Lungen- und Atemwegserkrankungen in Deutschland bietet die Ruhrlandklinik 229 Patientinnen und Patienten Platz. Sie ist seit vielen Jahren auch spezialisiert auf seltene Lungenerkrankungen wie Mukoviszidose oder die Lungenfibrose ohne erkennbare Ursache (CF). Mithilfe der Förderung durch das Land NRW kann die Ruhrlandklinik mit dem Zentrum für seltene Lungenerkrankungen ihr Angebot signifikant erweitern und stärkt damit ihre Rolle als universitäre Lungenfachklinik weit über die Region hinaus.

„Wir müssen unser Augenmerk verstärkt auch auf seltene Krankheiten richten. Erkrankungen, die weniger häufig auftreten als andere, bedeuten für die Betroffenen nicht weniger Leid – auch für sie muss es hochwertige Diagnose- und Therapiemöglichkeiten geben. Mit dem Neubau schaffen wir am Standort Essen beste Bedingungen für eine optimale Forschung und Behandlung von Erkrankten“, sagt NRW-Gesundheitsminister Karl Josef Laumann.

„Die Universitätsmedizin Essen setzt trotz der schwierigen Rahmenbedingungen durch die Pandemie ihren Weg zum digitalen, auf den Menschen fokussierten Smart Hospital fort. Das zukunftsweisende Zentrum für seltene Lungenerkrankungen ist dabei ein wichtiger Baustein für eine bessere Medizin, neue Heilungschancen für unsere Patientinnen und Patienten sowie moderne Arbeitsplätze für unsere Beschäftigten“, erklärt Prof. Dr. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Essen.
„Die Ruhrlandklinik leistet als hochspezialisierter Standort ebenso wie die gesamte Universitätsmedizin Essen einen wichtigen Beitrag für eine erstklassige medizinische Versorgung der Metropolregion Ruhr“, sagt Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Aufsichtsratsvorsitzende der Universitätsmedizin Essen. „Vorstand und Aufsichtsrat werden auch weiterhin gemeinsam daran arbeiten, die führende Rolle der Universitätsmedizin Essen, insbesondere auch bei der Digitalisierung im Rahmen des Smart Hospital-Konzeptes, zu stärken und auszubauen.“

„Die Unterstützung des Landes NRW ermöglicht es uns, einen Neubau für seltene Lungenerkrankungen zu errichten, der speziell auf die Versorgung dieser Patientinnen und Patienten zugeschnitten ist. Lebensbedrohlich Erkrankte können nun separat auf höchstem universitärem Niveau behandelt werden. Das Zentrum bedeutet nochmals einen Quantensprung für den ohnehin schon hohen Behandlungsstandard der Ruhrlandklinik“, unterstreicht Thorsten Kaatze, Geschäftsführer der Ruhrlandklinik und Kaufmännischer Vorstand des Universitätsklinikums Essen.

Der Neubau des Zentrums für Lungenerkrankungen ergänzt die Behandlung infektiöser und nicht infektiöser Patientinnen und Patienten. So werden künftig im Untergeschoss und Erdgeschoss nichtinfektiöse CF-Patientinnen und Patienten behandelt. Auf zwei weiteren Etagen entsteht eine Isolierstation mit 16 Einzelbettzimmern sowie eine Station der Allgemeinpflege mit 16 Zweibettzimmern.

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