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KoCoBox MED+ wird als Konnektor für die elektronische Patientenakte getestet

Feldtest gestartet

CompuGroup Medical SE am 27.05.21

Mit der elektronischen Patientenakte (ePA) erreicht die Telematikinfrastruktur (TI) ihre nächste Wirkstufe. Mitte Mai hat CompuGroup Medical (CGM) die Zulassung zum Feldtest für den ePA Konnektor erhalten und startet jetzt mit 30 Arztpraxen in den Feldtest, um die Befüllung und das Auslesen von Dokumenten in und aus der ePA und die Zugriffsvergaben zu testen. Ziel der Erprobung ist die Optimierung der Prozesse zur Verwendung der ePA im Vorfeld der Zulassung der KoCoBox MED+ als ePA Konnektor für den bundesweiten Rollout. Im Nachgang dieser Zulassung wird allen Praxen, die die KoCoBox MED+ im Einsatz haben, automatisch das ePA Upgrade zur Verfügung gestellt, das neben der Nutzung der ePA auch die Komfortsignatur ermöglicht.

Seit dem 1. Januar 2021 haben alle gesetzlich Versicherten Anspruch auf eine von den Krankenkassen zur Verfügung gestellte elektronische Patientenakte (ePA). Ab Juli sind auch Arztpraxen und Zahnarztpraxen mit an Bord: Sie können dann auf die relevanten Dokumente der Patientenhistorie in gebündelter Form zugreifen. Die Erprobung in den Praxen ist jetzt gestartet.

Im Mittelpunkt der Tests steht die Funktionsfähigkeit, Stabilität und Performanz der KoCoBox MED+ als ePA-Konnektor sowie der Prozesse rund um die ePA in Arztpraxen. Dazu werden in den Praxen explizit definierte Anwendungsfälle durchgeführt, darunter die Vergabe von Ad-hoc-Zugriffen, das Speichern von Dokumenten in die ePA der Patientinnen und Patienten und das Suchen und Lesen von vorab eingestellten Dokumenten. Bei jedem weiteren Behandlungsschritt können die Patientinnen und Patienten entscheiden, ob sie den Zugriff auf die medizinischen Informationen für weiterbehandelnde Einrichtungen erlauben.

Echte Mehrwerte für Leistungserbringer und Leistungsempfänger

Die digitale Übertragung der medizinischen Daten in die ePA ist ein wichtiger Meilenstein im gesamten Aufbauprozess der Telematikinfrastruktur. Die Versorgungsqualität wird sich flächendeckend und über Sektorengrenzen hinweg spürbar verbessern. „Mit der Einführung der ePA erreicht die Telematikinfrastruktur als sicheres Gesundheitsnetzwerk ein neues Level: Endlich können digitale Daten hochsicher und effizient zur Verfügung gestellt werden. Unser Feldtest dient der expliziten Erprobung unseres Konnektors KoCoBox MED+ im Zusammenspiel mit den Arztinformationssystemen CGM ALBIS und CGM M1 PRO in dieser neuen Wirkstufe, um den reibungslosen Rollout im Sommer sicherzustellen. Der Rollout wird den Praxen neben der Teilnahme an der ePA auch die Komfortsignatur ermöglichen, die u.a. für einen einfachen und komfortablen Ablauf bei der Signatur der kommenden eRezepte von großer Bedeutung ist“, betont Dr. Tino Großmann, Senior Vice President Connectivity bei CGM.

Auch Dr. med. Matthias Hütt, niedergelassener fachärztlicher Internist mit gastroenterologischem Schwerpunkt in Neuwied und Teilnehmer am Feldtest, freut sich, dass die Versorgung jetzt noch digitaler wird: „Ich sehe es als große Bereicherung, wenn mir neben dem Patientengespräch zusätzlich auch valide Daten von Kolleginnen und Kollegen als Basis meiner Therapieentscheidungen vorliegen. Ich bin sicher, dass wir uns schon sehr bald im Positiven daran gewöhnt haben werden, mit dieser erweiterten Datenkenntnis zu arbeiten und es sehr positive Effekte auf die Versorgung unserer Patienten haben wird.“

Der Rollout steht nun kurz bevor

Sobald der Feldtest erfolgreich abgeschlossen ist, wird das ePA-Upgrade des Konnektors KoCoBox MED+ durch die gematik für den bundesweiten Rollout zugelassen. Anschließend stellt CompuGroup Medical das Upgrade allen Anwendern automatisch zur Verfügung.

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