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Chirurgie am Knappschaftskrankenhaus Dortmund stellt sich neu auf

Klinikum Westfalen – Knappschaftskrankenhaus Dortmund am 01.06.21

Wollen mit der Umstrukturierung an den hervorragenden Ruf der Chirurgie am Knappschaftskrankenhaus Dortmund anknüpfen, aber zugleich neue Schwerpunkte setzen und bereits eingeschlagene innovative Wege fortführen: Krankenhausleiter Matthias Wagner, Hauptgeschäftsführer Stefan Aust, die beiden neuen Chefärzte Dr. André Schilling und Dr. Youssef Benali sowie der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Karl-Heinz Bauer (v.l.).

Das Klinikum Westfalen strukturiert die Chirurgischen Kliniken am Knappschaftskrankenhaus Dortmund um. Prof. Dr. Karl-Heinz Bauer gibt die Leitung der Chirurgie nach 18 Jahren in dieser Funktion ab und konzentriert sich ganz auf die Aufgabe als Hauptamtlicher Ärztlicher Direktor des Klinikums Westfalen.

Zwei der drei Säulen der Chirurgischen Klinik werden künftig als eigenständige Kliniken organisiert. Die „Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Proktologie“ leitet ab sofort Chefarzt Dr. med. André Schilling. Die Leitung der „Klinik für Unfall- und Handchirurgie, Kindertraumatologie“ am Knappschaftskrankenhaus Dortmund übernimmt Dr. med. Youssef Benali. Die Sportmedizin besteht weiter als eigenständige Abteilung, wie bisher geführt von Dr. med. Markus Braun als Leitendem Arzt.

Für das Klinikum Westfalen bedeutet die Umstrukturierung einerseits eine Zäsur nach einer derart langen Zeitspanne personeller Kontinuität, andererseits eine gewollte Weiterentwicklung etablierter Strukturen, betont der Hauptgeschäftsführer des Klinikums Westfalen, Stefan Aust. Prof. Dr. Bauer hat sich und seiner Klinik in diesen Jahren einen hervorragenden Ruf erarbeitet mit vielfältigen Zertifizierungen zur Bestätigung höchster medizinischer Qualität auf unterschiedlichen chirurgischen Feldern. Er hat das Knappschaftskrankenhaus aber auch etabliert als anerkannte Ausbildungsstätte und als Akademisches Lehrkrankenhaus. Prof. Dr. Bauer bleibt dem Haus als Ärztlicher Direktor erhalten. Zugleich hat er die Umstrukturierung von langer Hand vorbereitet.

Dr. Schilling war bisher schon als Leitender Oberarzt innerhalb der Chirurgischen Kliniken am Knappschaftskrankenhaus Dortmund verantwortlich tätig. Dr. Benali wechselt nach früheren Laufbahnstationen an der Universitätsklinik Münster nun von einer anderen Dortmunder Klinik zum Knappschaftskrankenhaus und bringt desgleichen optimale Startvoraussetzungen mit.

Bisher wurden die beiden neuen chirurgischen Fachkliniken als zwei Säulen unter gemeinsamer Leitung geführt. Die Aufteilung jetzt entspricht aktuellen Entwicklungen in der Chirurgie. Mit in den vergangenen Jahren zusätzlich etablierten Kliniken für Gefäßchirurgie und für Plastische Chirurgie setzt das Klinikum Westfalen schon länger auf Spezialisierung in der Chirurgie. „Wir werden mit den beiden neuen Chefärzten anknüpfen an den hervorragenden Ruf unserer Chirurgie, aber zugleich neue Schwerpunkte setzen und bereits eingeschlagene innovative Wege fortführen“, so Stefan Aust. Das Haus hat als erstes Haus in Dortmund robotische Unterstützung von Operateuren (Da Vinci-System) eingeführt und war bei schonenden minimalinvasiven OP-Verfahren zum Beispiel in der Hernienversorgung einer der Vorreiter über die Region hinaus.

An diese Erfolge will das neue Team anknüpfen. Als Baustein des Krebszentrums, als Hernienzentrum, Koloproktologisches Zentrum und Schilddrüsenzentrum will die Viszeralchirurgie unter Chefarzt Dr. Schilling weiter Medizin auf Topniveau anbieten. In der Unfallchirurgie sind neue Schwerpunkte zum Beispiel in der Hand- und Fußchirurgie geplant sowie in der Versorgung von Ellbogenverletzungen. Aber auch in der Kindertraumatologie will das Klinikum Westfalen neue Versorgungsmöglichkeiten eröffnen.

Und in der Sportmedizin steht das Knappschaftskrankenhaus Dortmund ohnehin mit einer Sonderrolle da. Hier kursiert seit einigen Wochen die Erkenntnis, dass Erfolge in der Fußballbundesliga nur möglich scheinen mit medizinischer Begleitung durch die Ärzte des Knappschaftskrankenhauses. Die betreuen seit Jahren schon die Profiteams von BVB und dem VfL Bochum und damit jetzt zwei Erstligamannschaften beziehungsweise die aktuellen Top-Teams der Region.

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