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Magen- und Speiseröhrenspezialist kehrt zurück nach Herne

Heimspiel in der Chirurgie

St. Elisabeth Gruppe GmbH am 28.07.21

Operiert wird im Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum in modernen Operationssälen

Seit Anfang des Jahres unterstützen Dr. Sebastian Brinkmann, Experte für Speiseröhrenchirurgie, und Dr. Jamal Driouch, Spezialist im Bereich der Darmchirurgie, das Team der Chirurgischen Klinik des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum rund um Klinikdirektor Prof. Dr. Dirk Bausch. Durch ihre Expertise erweitern die Oberärzte insbesondere das Behandlungsspektrum in der minimal-invasiven und robotergestützten Chirurgie.

Nach mehr als zehnjähriger Tätigkeit am Universitätsklinikum Köln ist Dr. Brinkmann zurück in seiner Geburtsstadt Herne. Damit führt sein Weg in das Krankenhaus seiner Geburt, das Marien Hospital Herne. Hier war bereits sein Großvater tätig und maßgeblich daran beteiligt, das Krankenhaus in das heutige Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum umzuformen. „Ich freue mich nun auf neue Herausforderungen in meiner alten Heimat“, sagt der 38-Jährige.

Von der Speiseröhre bis zum Magen

Dr. Brinkmann ist auf den oberen Gastrointestinaltrakt spezialisiert. Dieser umfasst die Speiseröhre sowie den Magen. Dabei deckt der Chirurg ein breites Spektrum an operativen und nicht-operativen Behandlungsmethoden ab, insbesondere bei gut- und bösartigen Tumorerkrankungen der Speiseröhre und des Magens, Refluxerkrankungen und Sodbrennen oder angeborene und erworbene Fehlbildungen der Speiseröhre wie den sogenannten Divertikeln, die zu einer Verengung der Speiseröhre und unerwartetem Erbrechen führen.

Zu seinen Kernkompetenzen zählen neben robotergestützten Operationsverfahren auch die chirurgische Endoskopie. Endoskopische Untersuchungen dienen dazu, Hohlorgane wie die Speiseröhre oder den Magen mit einer an einem Stab befestigten Kamera von innen zu betrachten. Dr. Brinkmann setzt diese alternativ zu einer Operation, aber auch ergänzend während einer Operation, ein, um Tumoren oder andere auffällige Befunde zu erkennen und minimal-invasiv zu entfernen. Auch mögliche Komplikationen während oder nach einer Operation können unter Einsatz eines Endoskops gut eingeschätzt und entsprechend behandelt werden. „Durch die Kombination meiner endoskopischen und chirurgischen Erfahrungen kann ich unseren Patienten eine bestmögliche, individuelle Therapie anbieten“, so der Facharzt für Viszeralchirurgie.

Vom Magen bis zum After

Dr. Driouch, Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie, ist auf die Chirurgie des Beckenbodens sowie die Behandlung von Erkrankungen des Dick- und Enddarms, wie der Entfernung von Fisteln oder Hämorrhoiden, spezialisiert. Eine neuartige Methode wendet der erfahrene Arzt bei der Behandlung von Inkontinenz an: „Nach Einsetzen eines winzigen Schrittmachers gibt dieser elektrische Impulse an die Nerven ab, die den Schließmuskel des Enddarms wieder anregen“, beschreibt Dr. Driouch. Auch bei der robotergestützten Entfernung von Darmtumoren verwendet er ein innovatives und besonders schonendes Verfahren – die sogenannte Transanale Bergung. Dabei wird der betroffene Darmabschnitt entfernt und über den After abtransportiert, und nicht wie üblich über die geöffnete Bauchdecke.

Operieren mit Robotern

„Ich freue mich, dass wir mit Dr. Brinkmann und Dr. Driouch zwei Experten auf ihrem jeweiligen Fachgebiet gewinnen konnten, die unser Angebot im Bereich der minimal-invasiven und robotischen Chirurgie erweitern“, sagt Prof. Bausch. Seit Anfang 2017 verfügt die Klinik über die modernste Generation von Operationsrobotern, die die Ärzte bei Operationen von Speiseröhren-, Magen- und Darmerkrankungen unterstützen. Der Vorteil der Roboter ist neben der schonenden und präzisen Arbeit die Möglichkeit für den Operateur, mit Hilfe der um 360 Grad drehbaren Gelenke an sonst nur schwer erreichbare Stellen zu gelangen.

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