Wir können Gesundheit

„Wichtiger Beitrag zur Stärkung der psychischen Gesundheit“

Ministerin Karliczek zu Gast

Ruhr-Universität Bochum am 17.08.21


Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat das Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit der RUB besucht. Dabei ging es unter anderem um psychische Belastungen in der Coronakrise.

Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hat am 17. August 2021 das Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit der RUB besucht. © RUB, Marquard

Im Frühjahr 2021 wurde das Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit (FBZ) als Standort des neuen Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZP) ausgewählt. Nun kam Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, am 17. August 2021 dort mit Forschenden sowie Therapeutinnen und Therapeuten direkt ins Gespräch. Seelische Gesundheit sei ein Kernthema der Gesellschaft, betonte die Ministerin – nicht erst in der Corona-Pandemie. Dennoch seien Menschen mit psychischen Störungen sehr häufig Stigmatisierungen ausgesetzt. „Um dies zu ändern, müssen wir die Grundlagen und Auslöser psychischer Krankheiten noch besser verstehen.“ Hier zeichne sich das FBZ durch seine exzellente Arbeit aus: „Als Teil des neuen Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit wird seine Bedeutung weiter zunehmen, und es wird einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der psychischen Gesundheit in Deutschland leisten.“
Forschung noch stärker zu den Menschen bringen

Dem stimmten die Direktoren des FBZ, Prof. Dr. Silvia Schneider und Prof. Dr. Jürgen Margraf, gerne zu. Derzeit arbeite man mit den anderen Standorten am Konzept für das Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit. „Unser Anliegen ist es, die Forschung noch stärker zu den Menschen zu bringen“, erklärte Silvia Schneider. Die Lage des FBZ in der Bochumer Innenstadt biete dafür optimale Voraussetzungen: „Wir werden nachhaltig wirksame Therapien für neue Zielgruppen anbieten können und möchten gemeinsam mit weiteren Initiativen das Konzept einer ‚Gesunden Stadt Bochum‘ etablieren. Die Menschen der Stadt und der Umgebung werden unmittelbar davon profitieren.“

Auch Prof. Dr. Axel Schölmerich, Rektor der RUB, hob die Bedeutung des zukünftigen DZP hervor. „Der Bochumer Erfolg ist nicht nur für die Ruhr-Universität mit ihrer langen Tradition in der Psychologie ein enormer Erfolg und ein Ausweis der Exzellenz, das Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit ist auch ein weiterer Meilenstein für die Wissensmetropole Ruhr“, sagte Schölmerich. Mit seinen Drittmitteleinnahmen liege das Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit gut 400 Prozent über dem Benchmark vergleichbarer Einrichtungen. „Dies belegt die herausragende Forschungsleistung der leitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.“

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