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Ausgezeichnete Nachbarschaften in Essen und Mülheim

Der AOK-Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ 2021 geht an zwei Nachbarschaftsvereine in Essen und Mülheim/Ruhr

Die AOKn in NRW am 16.11.21

Auf eindrucksvolle Weise zeigen die Preisträgerinnen und Preisträger des diesjährigen AOK-Förderpreises „Gesunde Nachbarschaften“, wie sie ihr Wohnumfeld lebenswerter und gesünder gestalten. Jetzt wurden elf wegweisende Projekte prämiert, davon zwei aus unserer Region.

Das Essener Spaziergangsprojekt „Willst du mit mir geh’n?“ wurde 2012 von engagierten Anwohnerinnen und Anwohnern ins Leben gerufen. Mit ihrer Initiative wollen sie bewegungseingeschränkte Menschen zu gemeinsamen Erkundungen im Quartier motivieren und stellen ihnen dabei eine Begleitperson aus der Nachbarschaft zur Seite. Das Spazierpaten-Modell begeistert alle Beteiligten und erhält großen Zulauf.

In Mülheim/Ruhr haben sich 15 Nachbarinnen und Nachbarn im gemeinnützigen Unternehmen Miteinander&Füreinander Behmenburg zusammengeschlossen. Dort engagieren sie sich mit vielfältigen Aktionen für den Ausbau der Jugend- und Altenhilfe im Stadtteil Heißen. In Kooperation mit der örtlichen Wohnungsbaugenossenschaft betreiben sie ein Nachbarschaftshaus, organisieren Spieletreffs für Kinder und Senioren, einen Nachbarschafts-Podcast und Sportangebote. Um die Kreativität zu beleben und den Generationenaustausch zu fördern, gründeten die Aktiven das Projekt „Kreativ Kids“.

„Die Aktiven bringen Alt und Jung zusammen. Die Projekte zeigen auf vorbildliche Weise, wie kreative Ideen das Miteinander im Stadtteil bereichern“, sagt Oliver Hartmann, Regionaldirektor der AOK Rheinland/Hamburg, Regionaldirektion Ruhrgebiet. „Dieses Engagement wollen wir auszeichnen und unterstützen.“ Beide Nachbarschaften erhalten jeweils den mit 1.000 Euro dotierten AOK-Förderpreis 2021.

Über den AOK-Förderpreis

Im Mai 2021 haben die AOK Rheinland/Hamburg und Netzwerk Nachbarschaft zum zweiten Mal in Jahresfolge den Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ ausgelobt. Nachbarschaften aus dem Rheinland, dem Ruhrgebiet und aus Hamburg mit insgesamt 28.000 Beteiligten stellten ihre wegweisenden Ideen und Projekte für ein gesundes Miteinander im Wohnumfeld vor. „Die Bewerbungen zeigen anschaulich, dass gute Nachbarschaft eine wertvolle Ressource ist, die aktiv hält, vor Einsamkeit schützt und den Alltag aller Generationen bereichert”, sagt Erdtrud Mühlens, Gründerin von Netzwerk Nachbarschaft.

 Die Jury

Fünf Jurorinnen und Juroren bewerteten die eingesandten Projekte und Initiativen danach, wie kreativ, generationenübergreifend, vorbildhaft und nachhaltig sie gestaltet sind.

Der Jury gehören an:

  • Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg
  • Erdtrud Mühlens, Gründerin des bundesweiten Aktionsbündnisses
    Netzwerk Nachbarschaft
  • Sophie Rosentreter, Filmproduzentin und Demenz-Expertin
  • Prof. Dr. med. Ingo Froböse, Professor für Prävention und Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule Köln
  • Dr. med. Anne Fleck, Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie, Ernährungsmedizin und Naturheilverfahren

Weitere Informationen zum AOK-Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ und zur Jury: https://aok-foerderpreis.netzwerk-nachbarschaft.net/rh/home.html

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