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Robotergestütze Verfahren und Co.

Herner Orthopäden informierten über neue Operationstechniken

St. Elisabeth Gruppe GmbH am 23. März 2023

Um Patienten die bestmögliche Behandlung zu bieten, entwickeln sich Behandlungsmethoden stetig weiter. Die Experten des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr informierten am vergangenen Mittwoch interessierte Fachmediziner im St. Anna Hospital Herne über Innovationen in der Orthopädie und Unfallchirurgie. Dabei bildeten neue Operationstechniken einen Schwerpunkt der Veranstaltung. Besonders im Fokus: Das neue Roboter-System im St. Anna Hospital Herne, mit dem insbesondere Hüft- und Knieoperationen schonend durchgeführt werden können. An der Fachveranstaltungen konnte das Fachpublikum sowohl in Präsenz als auch online teilnehmen.

Die Experten des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie informierten im St. Anna Hospital Herne über neue Operationsmethoden.

Im Rahmen der Fachveranstaltung stellte Priv.-Doz. Dr. Sebastian Rütten, Direktor des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie und Chefarzt des Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie, gemeinsam mit seinem Team unter anderem Operationstechniken an der Halswirbelsäule vor. Dazu gehört zum Beispiel die vollendoskopische Behandlung bei Foramenstenosen und Bandscheibenvorfällen. Vollendoskopische OP-Verfahren im Bereich der Wirbelsäule wurden im St. Anna Hospital Herne entwickelt und sind inzwischen international im Einsatz. „Diese und andere Behandlungsmethoden entwickeln wir nicht nur stetig weiter, sondern schulen auch Ärzte weltweit“, erläutert Priv.-Doz. Dr. Rütten.

Dr. Oliver Meyer, Chefarzt des Zentrum für Becken-, Hüft-, Knie- und Fußchirurgie des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, informierte gemeinsam mit weiteren Experten des Zentrums über OP-Techniken der unteren Extremität. Dabei ging es vor allem um robotergestützte OP-Verfahren, die seit kurzem im St. Anna Hospital zum Einsatz kommen. „Robotersysteme gewinnen zunehmend an Bedeutung, weil diese besonders präzise und schonend für den Patienten sind“, so Dr. Meyer.

Im Bereich der Schulter-, Ellenbogen- und Handchirurgie ging es unter anderem um neue Behandlungsmethoden, die bei Brüchen der oberen Extremität zum Einsatz kommen. „Auch in diesem Bereich entwickeln wir uns stetig weiter, um jedem Patienten das für ihn beste Verfahren anbieten zu können“, erklärt Dr. Roderich Heikenfeld, Chefarzt des Zentrum für Schulter-, Ellenbogen- und Handchirurgie des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Zusätzlich zu den verschiedenen operativen Behandlungsmethoden waren unterstützende physiotherapeutische Therapiemaßnahmen ein Thema der Veranstaltung. Im Fokus standen hierbei die Physiotherapie nach Hüft- und Knieendoprothesen sowie nach Schulteroperationen.

Neben dem Hauptteil der Veranstaltung gab es auch einen Online-Kurs zum Thema Tape-Verbände, die bei Sportverletzungen und Überlastungsschäden eingesetzt werden.

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