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Besonders gute Betreuung junger Psychologinnen und Psychologen erneut ausgezeichnet

Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) honoriert Wittener Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie mit Betreuer:innen-Preis

Universität Witten/Herdecke am 16. Juni 2023

Für die ausgezeichnete Betreuung ihrer Doktorand:innen erhielt Prof. Dr. Christina Hunger-Schoppe, Leiterin des Lehrstuhls für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Witten/Herdecke (UW/H), auf der Tagung der Fachgruppe Klinische Psychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie zum zweiten Mal einen der drei Betreuer:innen-Preise. Mit der Auszeichnung honorieren Jungmitglieder der Fachgruppe besonders engagierte Betreuer:innen von Promotionen.

Der Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Witten/Herdecke (von hinten links nach vorne rechts): Robin Gräfenkämper, Hannah Jahn, Kristian Dany, Johanna Wichmann, Niels Braus, Silvia Scholz, Christina Hunger-Schoppe und Antonia Lang.   Auf dem Foto fehlen: Constance Boyde, Chawwah Grünberg, Nina Immel und Tobias Knoll
Der Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Witten/Herdecke (von hinten links nach vorne rechts): Robin Gräfenkämper, Hannah Jahn, Kristian Dany, Johanna Wichmann, Niels Braus, Silvia Scholz, Christina Hunger-Schoppe und Antonia Lang. Auf dem Foto fehlen: Constance Boyde, Chawwah Grünberg, Nina Immel und Tobias Knoll

Die Doktorand:innen lobten insbesondere das große Engagement, mit dem sich Prof. Hunger-Schoppe in jedes der von ihr betreuten Promotionsprojekte einbringt: „Sie bereichert die Promotionsprojekte und Projektgruppen mit vielfältigen Ideen zur Weiterentwicklung der Forschungsvorhaben. Sie denkt jede Person in ihren Fähigkeiten mit und unterstützt sie, ihren persönlichen Weg zu entdecken. Regelmäßige Feedbackprozesse und Meta-Kommunikation über den Promotionsprozess motivieren stets erneut, den eigenen Weg kontinuierlich weiter zu gehen“, kommentiert eine von ihr betreute Doktorandin. Auch die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Tätigkeit mit der psychotherapeutischen Ausbildung sei dabei ein wichtiger Aspekt, heißt es weiter: „Frau Hunger-Schoppe unterstützt mich dabei, meine Approbationsausbildung in Systemischer Psychotherapie parallel zur Promotion zu absolvieren, beispielsweise durch flexible Arbeitszeiten und die Kombination von Psychotherapieforschung sowie den praktischen Anteilen der Ausbildung.“ Als besonders außergewöhnlich wurde die Art der Lehrstuhlleitung hervorgehoben: „Systemisches Denken und Handeln ist bei uns stets an der Tagesordnung: nicht nur in den Promotionsprojekten, sondern auch in unserer Organisation – ein Lehrstuhl als Gemeinschaftsleistung! Insgesamt fühle ich mich nicht nur fachlich, sondern auch organisational und vor allem menschlich sehr gut begleitet!“

„Das ist erneut eine wunderbare Nachricht für das Department für Psychologie und Psychotherapie“ freut sich auch Thomas Ostermann, Leiter des Departments. „Der Lehrstuhl von Frau Prof. Hunger-Schoppe ist in seiner systemtherapeutischen Ausrichtung einzigartig in Deutschland. Umso komplexer gestaltet sich die Nachwuchsförderung: ein Bereich, den wir im Department gemeinsam mit den anderen Professor:innen nachhaltig stärken wollen. Die erneute Auszeichnung für Prof. Hunger-Schoppe ist dafür eine tolle Bestätigung.“

Auch die Preisträgerin, die bereits vor zwei Jahren erstmalig den Betreuer:innenpreis gewann, fühlt sich durch die Auszeichnung bestärkt: „Ich freue mich sehr über diesen Preis! Unser Lehrstuhl ist der einzige in Deutschland mit genuin systemtherapeutischer Ausrichtung und wir stehen damit vor besonderen Herausforderungen, inner- sowie außeruniversitär. Daher freut es mich umso mehr, dass die jungen Wissenschaftler:innen diesen Ort an der UW/H so erfolgreich für sich und das Fach als Entwicklungsraum annehmen und mit ihren innovativen Forschungs- und Organisationsideen mitgestalten!“

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