Wir können Gesundheit

Experten nahmen Brust- und Eierstockkrebs in den Fokus

St. Elisabeth Gruppe GmbH am 12.12.17

Die Spezialisten um Prof. Dr. Clemens Tempfer (2. v. l.), Chefarzt, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Marien Hospital Herne, informierten im Rahmen der Fortbildung über Brust- und Eierstockkrebs.

Am vergangenen Mittwoch hatten die Kliniken für Frauenheilkunde des St. Anna Hospital Herne und des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum zur Fortbildung „Individualisierte Therapien des Mamma- und Ovarialkarzinoms“ eingeladen. Bei diesem Symposium standen die aktuellen Entwicklungen in der Therapie von Brust- und Eierstockkrebs im Mittelpunkt.

Zum Auftakt befasste sich Dr. Katja Engellandt, Leitende Oberärztin des Brustzentrum Bochum I Herne mit der individualisierten, auf die Situation zugeschnittene Therapie des Brustkrebses. Im Anschluss ging Dr. Vera Heuer, niedergelassene Ärztin des MVZ Wanne – Ärzte Am Ruschenhof auf mögliche Therapien nach der Krebsentfernung sowie die palliative hormonelle Behandlung von Brustkrebs ein. Dr. Harald Krentel, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des St. Anna Hospital Herne, betrachtete in seinem Vortrag die Radikal-Operation bei Eierstockkrebs und worauf es dabei ankommt. Um den Eierstockkrebs, auch Ovarialkarzinom genannt, ging es auch im Vortrag von Prof. Dr. Clemens Tempfer, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Marien Hospital Herne. Er informierte das Fachpublikum darüber, wann die Anwendung des PIPAC-Verfahrens bei Eierstockkrebs, der bereits Metastasen gebildet hat, angebracht ist. PIPAC steht für Pressurized Intra Peritoneal Aerosol Chemotherapy und umfasst die Verabreichung von Krebsmedikamenten unter Druck direkt im Bauchraum.

„Brust- und Eierstockkrebs gehören heute nach wie vor zu den häufigsten Krebsarten der Frau. Mit der Weitergabe von neuen Erkenntnissen im Austausch mit Fachkollegen legen wir einen wichtigen Grundstein für eine noch bessere Behandlung“, so Dr. Harald Krentel.

Krebs

MedEcon Ruhr © 2020

Wir können Gesundheit
MedEcon Ruhr