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23. Gastroenterologischer Aschermittwoch

Neuigkeiten zu Behandlung von Lebererkrankungen

St. Elisabeth Gruppe GmbH am 15.02.18


Beim 23. Gastroenterologischen Aschermittwoch stellte Dr. Werner Hoffmann, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie im St. Anna Hospital Herne, und sein Team das neue Verfahren LiMAx vor.

Beim diesjährigen 23. Gastroenterologischen Aschermittwoch standen Lebererkrankungen im Fokus. Zahlreiche Ärzte aus Klinik und Praxis nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit den Experten des Zentrums für Viszeralmedizin des St. Anna Hospital Herne.

Die Experten um die Chefärzte Dr. Werner Hoffmann, Klinik für Gastroenterologie, und Dr. Nurettin Albayrak, Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, hielten Vorträge zu aktuellen Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie von Lebererkrankungen- und infektionen. Im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung thematisierten die Referenten unterschiedliche Lebererkrankungen, wie beispielsweise Hepatitis und unklare Leberrundherde. Leberrundherde sind Veränderungen im Lebergewebe. Diese werden in gutartige Tumore und bösartige Tumore eingeteilt. Welche Therapie zur Anwendung kommt, hängt von dem Laborbefund und von der Leberfunktion des Patienten ab. Vor diesem Hintergrund wurden die Möglichkeiten der interventionellen Radiologie vorgestellt. Dabei wurde erklärt, wie mithilfe von kleinen Kathetern diagnostische und therapeutische Maßnahmen an der Leber durchgeführt werden können.

Zudem informierten die Spezialisten in den Vorträgen über die Möglichkeiten und Grenzen der operativen Entfernung von Lebertumoren. Im Anschluss wurde das neue Verfahren LiMAx vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen Leberfunktionstest, der vorhersagt, ob ein Patient an der Leber operiert werden kann oder ob der Eingriff für den Betroffenen zu gefährlich ist. Der Test kann bei jeder Erkrankung der Leber eingesetzt werden. So können mittels des LiMAx-Tests bessere Prognosen über den Behandlungsverlauf des Patienten getroffen werden. Hinzu kommt, dass Ärzte so die Risiken einer Leber-OP noch besser einschätzen können. Eine abschließende Diskussionsrunde bot die Möglichkeit zum fachlichen Austausch.

„Auch in diesem Jahr hat uns der „Gastroenterologischer Aschermittwoch“ neue interessante Einblicke gebracht. Ich bin gespannt, von welchen neuen Entwicklungen wir im nächsten Jahr berichten werden“, so Dr. Hoffmann.

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