Wir können Gesundheit

Gold-Zertifikat der Aktion Saubere Hände

Evangelisches Krankenhaus Mülheim ausgezeichnet

Ategris Regionalholding GmbH am 02.05.18

Zum wiederholten Mal hat sich das Evangelische Krankenhaus Mülheim einen Spitzenplatz unter den deutschen Krankenhäusern gesichert: Die Aktion Saubere Hände zeichnete das Haus mit dem selten vergebenen Gold-Zertifikat aus.

Bewertet wird dabei unter anderem, wann und wie sich das pflegerische und medizinische Personal die Hände desinfiziert. Dazu gibt es konkrete Vorgaben, so zum Beispiel nach dem Kontakt mit einem Patienten und vor dem Kontakt mit dem nächsten. Auch die Verteilung der Desinfektionsmittelspender im Haus und die Schulung aller Mitarbeitenden wird in die Beurteilung mit einbezogen.

Doch nicht nur das Personal hat die Aufgabe, die Verbreitung von Keimen in Krankenhäusern durch regelmäßige Händedesinfektion zu vermeiden. Auch Besucher und Patienten können dabei mithelfen – und tun das im EKM mit großem Erfolg! In 2017 wurden im gesamten Haus 20.300 Flaschen Desinfektionsmittel verbraucht – davon an den öffentlichen Spendern im Foyer und an den Aufzügen alleine 3.500 Flaschen. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Besuchern und Patienten, die mithelfen, die Sicherheit unserer Patienten durch die Desinfektion ihrer Hände zu erhöhen“, sagt Gabriele Kantor, Leitung Hygienemanagement im EKM.

Im EKM sind die öffentlichen Spender mit auffälligen Aufklebern gekennzeichnet, den sogenannten Keimschranken. Sie sollen die Aufmerksamkeit der Besucher und Patienten auf die Desinfektionsmittelspender lenken. „Unser Konzept geht auf“, sagt Gabriele Kantor, „die Menschen werden aufmerksamer, weil wir sie immer wieder visuell auffordern, unsere Desinfektionsmittelspender zu nutzen. Das regt viele zum Nachdenken an.“ Das Konzept der Keimschranke beinhaltet zudem Aufklärungsmaterial in Form von Flyern sowie die eigene Webseite www.keimschranke.de, auf der sich Informationen zu Händedesinfektion, multiresistenten Keimen, Antibiotika-Nutzung und Hygiene in Krankenhäusern finden. Inzwischen sind auch andere Krankenhäuser an dem Konzept interessiert, eines hat es bereits übernommen.

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