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hsg-Gleichstellungsbeauftragte zeichnen studentische Abschlussarbeit aus

Hochschule für Gesundheit am 22.06.18

Die stellvertretende zentrale Gleichstellungsbeauftragte Prof. Dr. Nina Gawehn (im Bild rechts) verlieh die Urkunde an Alina Mörsberger (Bildmitte). Prof. Dr. Sascha Sommer (im Bild links), der die Arbeit betreut hatte, freute sich mit der Absolventin.

Die stellvertretende zentrale Gleichstellungsbeauftragte Prof. Dr. Nina Gawehn (im Bild rechts) verlieh die Urkunde an Alina Mörsberger (Bildmitte). Prof. Dr. Sascha Sommer (im Bild links), der die Arbeit betreut hatte, freute sich mit der Absolventin. Foto: hsg

Im Rahmen der 3. Lunch Lecture der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) wurde am 20. Juni 2018 Alina Mörsberger für ihre Bachelor-Arbeit ‚Stimmtherapie mit Mann-zu-Frau Trans* – Evaluation des Anamnesebogens aus der LaKru-Methode‘ ausgezeichnet.

„Gerade vor dem Hintergrund der Anerkennung des dritten Geschlechts für den Eintrag ins Geburtsregister und des erst 2016 in Deutschland ersten etablierten Therapieprogramms zur Stimmtherapie für Mann-zu-Frau Trans* ist die Abschlussarbeit von Frau Mörsberger aktuell, substantiell und hochrelevant für den wissenschaftlichen und praktischen Fortschritt in logopädischen Handlungsfeldern zu bewerten“, schloss sich Prof. Dr. Nina Gawehn, stellvertretende zentrale Gleichstellungsbeauftragte der hsg Bochum, der Empfehlung von Prof. Dr. Sascha Sommer, der die Arbeit gemeinsam mit Steffen Glückselig im Studienbereich Logopädie betreut hatte, an.

„Wir freuen uns besonders, dass wir nun mit der Prämierung einer gendersensibler Abschlussarbeit in Höhe von 200 Euro das dritte Element unseres im Jahr 2017 eingeführten hsg-Stipendienprogramms zur Gleichstellung von Frauen und Männern an der hsg Bochum nutzen können, um Studierende für ihre Auseinandersetzung mit genderrelevanten Themen besonders zu würdigen“, freute sich Annette Pietsch, die seit Juni 2018 neue zentrale Gleichstellungsbeauftragte der hsg Bochum ist.

In ihrer Bachelor-Arbeit beschäftigte sich die damalige Logopädie-Studentin Alina Mörsberger mit der Stimmarbeit mit Menschen, die einen Geschlechtswandel vom Mann- zum Frausein vollzogen haben. Das Ziel der logopädischen Stimmarbeit mit Personen, die einen solchen Geschlechtswandel vollzogen haben, ist die Unterstützung beim Übergang von einem männlichen zu einem weiblichen Stimmklang. Konkret hat die 23-Jährige sich mit dem geschlechtssensiblen Vorgehen im Rahmen der Anamnese beschäftigt, in der es darum geht, Informationen über den bisherigen Verlauf und die aktuelle Lage zu erheben, um auf dieser Basis gemeinsam die Grundlagen für die Behandlung zu erarbeiten.

Alina Mörsberger, die im Jahr 2014 ihr Logopädie-Studium an der hsg Bochum begonnen hatte, erhielt nun für ihre Abschlussarbeit eine „Prämierung zur Anerkennung hervorragender akademischer Leistungen mit inhaltlichem Bezug zum Diversitymerkmal Gender“. So lautet der Text auf ihrer Urkunde.

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