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hsg Bochum plant Studiengang ‚Clinical Research‘

Hochschule für Gesundheit am 12.11.18

Im September 2018 fand das erste Review-Board-Gespräch mit Expert*innen aus dem Bereich der Studienkoordination statt, die die hsg Bochum dabei unterstützen, ein passendes Programm zu entwickeln. Weitere Gesprächsrunden sollen in den nächsten Monaten folgen. Foto: hsg

Das Department für Pflegewissenschaft der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) entwickelt derzeit einen neuen Bachelor-Studiengang, der sich mit dem Themenfeld klinische Forschung beschäftigt. Das neue Studienprogramm ‚Clinical Research‘, das derzeit auf den Weg gebracht wird, soll den Absolvent*innen ein umfangreiches Wissen zur Anwendung klinischer Forschungsmethoden vermitteln. Die Studierenden lernen, klinische Studien zu planen, durchzuführen und zu betreuen. Der Studiengang qualifiziert die Studierenden in der Anwendungsbreite der klinischen Forschung. Hierbei geht es um Arzneimittel, Medizinprodukte, Medizintechnologien sowie komplexe Interventionen in den Feldern der Pflege- und Therapieberufe.

„Wir möchten mit diesem Studiengang Studieninteressierte ansprechen, die über einen ersten gesundheitsbezogenen Berufsabschluss verfügen und die sich im Bereich der patientennahen Forschung weiterentwickeln möchten“, erklärte Dr. Markus Wübbeler, Vertretungsprofessor im Department für Pflegewissenschaft und Leiter des Studienprogramms. Der Studiengang werde berufsbegleitend konzeptioniert, Studieninhalte könnten dadurch direkt in der klinischen Forschung angewandt und vertieft werden.

Wübbeler: „Die Bestätigung der Wirksamkeit und Sicherheit von Medikamenten, Medizinprodukten und Interventionen ist ein Kernanliegen klinischer Forschung im Gesundheitswesen. Klinische Forschungsdaten stellen sicher, dass die Versorgung im Sinne des Behandlungserfolges und der Patientensicherheit durchgeführt werden kann. Legt man die Zahl der registrierten klinischen Studien zugrunde, zeigt sich zwar im internationalen Vergleich eine in Deutschland stark aufgestellte klinische Forschungslandschaft, zugleich befindet sich dieser Sektor in einem fundamentalen Umbruch. Ein erhöhter internationaler Wettbewerb und gestiegene Anforderung an die Quantität und Qualität klinischer Daten, sowie immer komplexere regulatorische Kriterien, stellen forschungsorientierte Gesundheitsakteure vor enorme Aufgaben.“ Der Wissenschaftsrat bestätigte in seinen ‚Empfehlungen zu Klinischen Studien‘ vom Oktober 2018 diese Herausforderungen und wies auf die Notwendigkeit hin, die klinische Forschung in Deutschland insgesamt zu stärken.

Um ein passgenaues Programm zu entwickeln, sprechen die Programmentwickler*innen aktuell im Rahmen von Review-Board-Sitzungen mit Expert*innen auf dem Gebiet der klinischen Forschung. „Über diesen Weg möchten wir ein anwendungsorientiertes Studienprogramm mit den innovativen Ansätzen und Bedarfen in der klinischen Forschung verbinden. Eine erste Veranstaltung hierzu fand bereits im September statt, weitere sind in Planung“, sagte Wübbeler. Für das Team des Departments für Pflegewissenschaft, sind die Review-Board-Sitzungen ein zentrales Element, um den Studienerfolg sicherzustellen. „Wir freuen uns auf den weiteren Austausch und sind begeistert von der Ergiebigkeit dieses Formates“, so Markus Wübbeler. „Das Team möchte sich daher ausdrücklich bei den Beteiligten bedanken“, ergänzte Dr. Kathrin Klein, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Department.

Das angehängte Foto kann für redaktionelle Zwecke in Verbindung mit den Inhalten der Pressemitteilung mit dem Credit „Foto: hsg“ kostenfrei eingesetzt werden.
Mögliche Bildunterzeile: Im September 2018 fand das erste Review-Board-Gespräch mit Expert*innen aus dem Bereich der Studienkoordination statt, die die hsg Bochum dabei unterstützen, ein passendes Programm zu entwickeln. Weitere Gesprächsrunden sollen in den nächsten Monaten folgen.

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