Wir können Gesundheit

Austausch über Modell-Studiengänge

Hochschule für Gesundheit am 11.12.18

Die Delegation aus dem Bundesgesundheitsministerium besichtigte unter anderem ein Skills-Lab im Bereich der Hebammenwissenschaft der hsg Bochum. Foto: hsg


Eine Delegation des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) hat am 7. Dezember 2018 die Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) besucht. Aus der Abteilung ‚Gesundheitsschutz, Medizin- und Beruferecht‘ des BMG waren unter anderem Susanne Wald (Abteilungsleiterin) und Markus Algermissen (Unterabteilungsleiter) angereist, um sich mit der Hochschulleitung über die Weiterentwicklung der Akademisierung der Gesundheitsberufe sowie über die Überführung der Modell- in Regelstudiengänge auszutauschen.

Modellklauseln in den Berufsgesetzen der Ergotherapeut*innen, Hebammen und Entbindungspfleger, Logopäd*innen und Physiotherapeut*innen aus dem Jahr 2009 sowie in der Krankenpflege aus dem Jahr 2003 erlaubten die Ausbildung dieser Berufe an Hochschulen bis Ende 2017. Diese Frist hatte der Gesetzgeber auf das Jahr 2021 verschoben. Die hsg Bochum bietet seit dem Wintersemester 2010/2011 – damals als erste staatliche Hochschule – die fünf grundständigen, primärqualifizierenden Studiengänge in der Ergotherapie, Hebammenkunde, Logopädie, Pflege und Physiotherapie an.

„Wir konnten heute den Vertreter*innen des Bundesgesundheitsministeriums erläutern, wie wichtig aus unserer Sicht die zügige und problemlose Überführung der Modellstudiengänge spätestens Ende 2021 in Regelstudiengänge ist. Wir haben uns über die Weiterentwicklung der Berufsgesetze sowie die Akademisierung der Gesundheitsberufe ausgetauscht. Als staatliche Hochschule, die seit Ende 2010 fünf Modell-Studiengänge anbietet, hoffen wir sehr, dass die Ergebnisse des Berichts zu den Evaluationen der Modell-Studiengänge bei der Weiterentwicklung der Berufsgesetze berücksichtigt werden“, erklärte Prof. Dr. Anne Friedrichs, Präsidentin der hsg Bochum.

Bei dem Besuch präsentierten Vertreter*innen der Departments der hsg Bochum außerdem die Arbeit der Lehrenden mit Studierenden in den so genannten Skills-Labs der Hochschule. Im Gespräch mit den Vertreter*innen des BMG ging es auch um diese Art der Vermittlung von fachpraktischen Kompetenzen. Die Skills-Labs sind Lernorte an der hsg Bochum, die für reale berufspraktische Übungen unter kontrollierten Bedingungen genutzt werden.

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