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Neues Leben schützen: Videosprechstunden helfen Hebammen durch den Berufsalltag

CompuGroup Medical SE am 19.05.20

In der Corona-Krise gilt: so wenig wie möglich persönliche Kontakte und besonders jegliche Termine im Gesundheitsbereich auf ein Minimum reduzieren. Doch vor allem Schwangere, Mütter und Eltern benötigen vor und nach der Geburt gezielte Unterstützung und Beratung durch Hebammen. Videosprechstunden können hier helfen, neues oder ungeborenes Leben zu schützen und gleichzeitig einer Verschärfung der Lage entgegenzuwirken. Deshalb stellt CGM seit einigen Wochen auch Hebammen die CLICKDOC VIDEOSPRECHSTUNDE als kostenlose KBV-zertifizierte und sofort einsetzbare Lösung zur Verfügung. Ein Service, für den sich bereits über 80.000 Gesundheitsprofis entschieden haben.

Rechtzeitig Stillen, Windeln wechseln und immer die Uhr im Blick: Für viele werdende Eltern ist es die schönste, wichtigste und gleichzeitig anstrengendste Zeit – die Vor und Nachbereitung zur Geburt ihres Kindes. Damit beide Momente bestmöglich gemeistert werden können, stehen Hebammen mit Rat und Tat zur Seite und begleiten werdende Eltern durch die Schwangerschaft und stehen den frischgebackenen Eltern auch nach der Geburt zur Seite. Doch was tun, wenn es die aktuelle Lage nicht zulässt und das Risiko einer Ansteckung mit dem COVID19-Virus für Mutter, Vater und Kind besteht? „Die Unsicherheit im Umgang mit der aktuellen Situation ist auch unter Hebammen sowie Schwangeren, Wöchnerinnen und Familien weiterhin hoch“, erklärt Ann-Julie Hannes, Hebamme aus Vallendar. Seit über zehn Jahren ist sie als Hebamme tätig und weiß um die Sorgen ihrer Klienten. „Ungeborenes oder ganz neues Leben braucht da einfach besonderen Schutz. Gleichzeitig möchten wir Hebammen unserer Arbeit nachgehen und junge Eltern unterstützen und beraten.“ Als Hebamme steht die 31-jährige normalerweise in engem Kontakt mit Schwangeren und Müttern sowie deren Familien – und benötigen in der aktuellen Situation eine Lösung, mit der die Versorgung ihrer Klientinnen sichergestellt werden kann.

Für Ann-Julie Hannes ein Dilemma, aber ein Dilemma mit einem Ausweg. Seit einigen Wochen stellt CompuGroup Medical SE (CGM) auch Hebammen die CLICKDOC VIDEOSPRECHSTUNDE kostenlos zur Verfügung. „Ich nutze nun Videosprechstunden, um mich selbst zu schützen und um gleichzeitig einer Verschärfung der Lage entgegenzuwirken.“ Ob klassische Beratung oder Kurzteilnahme: Ihre Klientinnen greifen gern auf das Angebot zurück und führen die Gespräche mit Hebamme Ann-Julie Hannes einfach und sicher online. „Das hat den Vorteil, dass ich die frisch gebackene Familie sehe und auch anhand von Reaktionen auf Wünsche, Fragen und Ängste eingehen kann“, so Hannes. „Es geht ja um neues Leben und da ist der Bedarf nach persönlichen Gesprächen, Beratung und Hilfe durch uns Hebammen einfach höher.“

Ängste nehmen in einer Zeit, in der sich alles um Corona dreht – das Angebot der CGM öffnet damit einmal mehr die Pforten für eine Digitalisierung des Gesundheitswesens. So haben sich seit Beginn der Krise um das COVID19-Virus bereits mehr als 80.000 Leistungserbringer im Gesundheitswesen – hauptsächlich niedergelassene Ärzte, aber auch Krankenhäuser, Psychotherapeuten und Sozialdienste – für die Videosprechstunden-Lösung von CGM entschieden. Mittlerweile hat das Koblenzer Unternehmen, einer der weltweit führenden Anbieter für eHealth-Lösungen, diesen Service auf viele Länder und weitere Einrichtungen ausgedehnt: Die CLICKDOC VIDEOSPRECHSTUNDE ist neben Deutschland nun unter anderem in Italien, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und in den USA verfügbar. „Wir erleben in dieser Zeit, dass sich Telemedizin zu einer wichtigen Säule in der Gesundheitsversorgung entwickelt“, erklärt Dr. Ralph Körfgen, Vorstand Arzt-, Zahnarzt- und Apothekeninformationssysteme der CGM. „Mit der CLICKDOC VIDEOSPRECHSTUNDE gelingt auch den Hebammen als wichtiger Teil des Gesundheitssystem der tägliche Spagat zwischen Gesundheitsversorgung und Infektionsschutz.“ Die Videosprechstunde der CGM ist durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung zertifiziert und setzt auf etablierte interoperable Standards auf. Damit ist die Software in nahezu allen Systemumgebungen einsetzbar.

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