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Maligne Tumore des oberen Verdauungstraktes interdisziplinär behandeln

St. Elisabeth Gruppe GmbH am 10. November 2022

Am Mittwoch, dem 09. November 2022, luden Prof. Dr. Dirk Bausch, Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, und Prof. Dr. Dirk Strumberg, Direktor der Medizinischen Klinik III – Hämatologie / Onkologie des Marien Hospital Herne, gemeinsam mit weiteren Experten zu der Fachveranstaltung „Der Anzug muss sitzen – Therapie maligner Erkrankungen des oberen Verdauungstraktes“ ein. Die Veranstaltung richtete sich an ärztliches Fachpersonal.

Prof. Dr. Dirk Bausch (2.v.l.), Klinikdirektor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum begrüßt gemeinsam mit Prof. Dr. Dirk Strumberg (2.v.r.), Direktor der Medizinischen Klinik III – Hämatologie / Onkologie, Dr. Johannes Schweinfurth (l.), Leitender Arzt der Medizinischen Klinik I, Abteilung für Gastroenterologie und Dr. Sebastian Brinkmann (r.), Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, die Teilnehmer der Veranstaltung.

Die chirurgische Entfernung von bösartigen Tumoren im oberen Verdauungstrakt gehört zu den herausforderndsten Eingriffen in der Viszeralchirurgie und erfordert eine besondere fachliche Expertise. Ein kontinuierlicher interner sowie interdisziplinärer Austausch der beteiligten Behandlungspartner aus Chirurgie, Onkologie und Gastroenterologie ist deshalb unerlässlich. Um Patienten bestmögliche individualisierte Behandlungskonzepte zu ermöglichen, fand deshalb am Mittwoch, dem 9. November 2022, die Fachveranstaltung „Der Anzug muss sitzen – Therapie maligner Erkrankungen des oberen Verdauungstraktes“ im Marien Hospital Herne statt.

Diagnostik und Operationsverfahren wurden vorgestellt

Nach einer kurzen Begrüßung mit einleitenden Worten ging es mit dem ersten Vortrag des Abends weiter. Dr. Johannes Schweinfurth, Leitender Arzt der Medizinischen Klinik I, Abteilung für Gastroenterologie des Marien Hospital Herne, referierte über die Diagnostik bösartiger Erkrankungen des oberen Verdauungstraktes. Dazu zählt neben einer ausführlichen Anamnese auch eine körperliche Untersuchung sowie eine Entnahme des potenziell krankhaft veränderten Gewebes. Dr. Sebastian Brinkmann, Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Marien Hospital Herne, stellte anschließend die chirurgische Therapie maligner Tumore des oberen Gastrointestinaltraktes vor und klärte in dem Zusammenhang auch über mögliche Risikofaktoren und Komplikationen derartiger Operationsmethoden auf.

In dem letzten Vortrag des Abends, gehalten von Prof. Dr. Dirk Strumberg, Direktor der Medizinischen Klinik III – Hämatologie / Onkologie des Marien Hospital Herne, ging es schließlich um begleitende Therapiemöglichkeiten und darum, ob diese individuell oder standardisiert durchgeführt werden. Bei diesen auch als adjuvant bzw. neoadjuvant bezeichneten Therapiekonzepten handelt es sich um Therapien, die entweder vor oder nach der chirurgischen Entfernung maligner Erkrankungen des oberen Verdauungstraktes durchgeführt werden. Sie können zum Beispiel aus einer Chemotherapie oder Bestrahlung bestehen. Beide Therapieformen werden am Marien Hospital Herne durchgeführt.

Experten des Marien Hospital Herne freuten sich über den fachlichen Austausch

Eine abschließende Diskussionsrunde mit der Möglichkeit eines fachlichen sowie kollegialen Austausches über Diagnostik und Therapiemöglichkeiten maligner Erkrankungen des oberen Verdauungstraktes rundete die Fachveranstaltung des Marien Hospital Herne ab. „Ein gelungener Abend mit einer interessanten Diskussionsrunde, bei der die Teilnehmer ihre Fragen stellen konnten“, sagt Prof. Dr. Dirk Strumberg, Direktor der Medizinischen Klinik III – Hämatologie / Onkologie des Marien Hospital Herne.

Und auch Prof. Dr. Dirk Bausch, Direktor der Chirurgischen Klinik des Marien Hospital Herne, zeigt sich zufrieden: „Im Marien Hospital Herne arbeiten Gastroenterologen, Chirurgen und Onkologen bei der Behandlung von bösartigen Erkrankungen des oberen Verdauungstraktes eng zusammen. Wie sehr die Patienten davon profitieren, wollten wir den teilnehmenden niedergelassenen Kollegen mit dieser Veranstaltung zeigen.“

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