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Pflegemitarbeitende schätzen digitale Unterstützung

RZV Rechenzentrum Volmarstein GmbH am 24. Januar 2023

Mit einer breit angelegten Digitalisierungsstrategie hat die Vestische Caritas-Kliniken GmbH in Datteln den Prozess der Pflegedokumentation deutlich straffen können. Profiteure sind die Mitarbeitenden, die nun bei den Dokumentationsaufgaben durch die Vorteile digitaler Anwendungen unterstützt werden.

Surgeon With Digital Tablet Visiting Senior Male Patient In Hospital Bed In Geriatric Unit

Der Krankenhausverbund am nördlichen Rand des Ruhrgebietes beauftragte 2021 RZV mit dem Digitalisierungsprojekt Pflege. Implementiert wurde die Software M-Pflege der Meierhofer AG, die gemeinsam mit dem Bewertungssystem epaAC sowie dem Maßnahmenkatalog LEP die pflegerischen Arbeitsschritte und Dokumentationsleistungen in die digitale Welt überführten. Seitdem profitieren die Pflegekräfte von einer deutlich strukturierteren Pflegedokumentation, die in vielen Bereichen die Tätigkeiten erleichtert und beschleunigt.

„Pflege will nicht mehr dem Papier hinterherlaufen!“

Der Pflegedienstleiter Daniel Teichmann bringt es auf den Punkt: „Mit der Digitalisierung sind die notwendigen medizinischen Informationen direkt für alle und an allen Orten zeitgleich verfügbar. Man muss nicht mehr einer Papierakte hinterherlaufen. Bei der gestiegenen Anzahl an  Dokumentationsleistungen ist das nicht nur eine Erleichterung, sondern eine Notwendigkeit. Wir kommen jetzt nicht nur schneller an die Daten, wir können auch wesentlich mehr abbilden und sind inhaltlich stärker geworden. Allein durch den angeschlossenen LEP-Katalog stehen unseren Pflegekräften über 600 Maßnahmen zur Verfügung, was die Dokumentationsqualität deutlich steigert.“ Mit der erfolgreichen Einführung von M-Pflege ist der Prozess aber nicht abgeschlossen, als nächstes Projekt steht die digitale Fieberkurve bereits in den Startlöchern.

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