Wir können Gesundheit

Baustart beim St. Elisabeth-Hospital Herten

Bei laufendem Betrieb planen und bauleiten Krampe Schmidt Architekten in den nächsten Jahren die Erweiterung und den Umbau der Klinik im nördlichen Ruhrgebiet

Krampe - Schmidt Architekten GmbH am 1. August 2023

Das St. Elisabeth-Hospital, gelegen am westlichen Rand von Herten, geht einen weiteren Schritt in die Zukunft. Seit seiner Errichtung 1973 als Betonskelettbau mit Fertigteilen wurde das Krankenhaus kontinuierlich erweitert. Nun steht erneut eine umfassende Erweiterung und Modernisierung durch das Bochumer Büro Krampe Schmidt Architekten an. Bauherr dieses Vorhabens ist das Stiftungsklinikum Proselis gGmbH.

Bei laufendem Betrieb wird das Erweiterungs- und Modernisierungsprojekt in den nächsten Jahren in mehreren Bauabschnitten realisiert. Das Architektenteam wird sich dabei auf verschiedene bauliche Schwerpunkte konzentrieren. Dazu zählen die Erweiterung der Operationsflächen mit Nebenraumprogramm, der Ausbau der zentralen Notaufnahme, die Schaffung einer modernen Liegendkrankenanfahrt sowie die Verlegung der Technikzentrale.

Bereits im Mai dieses Jahres begann der erste Bauabschnitt. „Aktuell stocken wir das vorhandene Parkdeck um zwei Geschosse auf und erweitern es gleichzeitig“, berichtet Karla Katzwinkel, Architektin und Projektplanerin von Krampe Schmidt Architekten. Sie leitet die Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen in Herten und weist darauf hin, dass in einem weiteren Bauabschnitt zusätzliche Flächen für einen neuen OP-Trakt mit vier stationären OP-Sälen, einem Hybrid-OP sowie den erforderlichen Nebenräumen entstehen werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Projekts ist die Verlegung der Technikzentrale des Krankenhauses, die in das zweite Obergeschoss umziehen wird. „Außerdem schaffen wir im Erdgeschoss einen Umkleidebereich für den OP-Trakt und weitere Untersuchungsräume für die zentrale Notaufnahme“, erklärt Raphael Büsing, Architekt des Krampe-Schmidt-Teams und Bauleiter des Projekts. Zusätzlich wird östlich des neuen OP-Trakts eine eingeschossige Halle für die Liegendkrankenanfahrt einschließlich einer neuen Zufahrt entstehen, fügt Büsing hinzu.

Die Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen werden unter Berücksichtigung des laufenden Krankenhausbetriebs sorgfältig geplant und umgesetzt, um den reibungslosen Ablauf der medizinischen Versorgung sicherzustellen.

Gesundheitsmetropole Ruhr

© 2024 MedEcon Ruhr - Netzwerk der Gesundheitswirtschaft an der Ruhr

Wir können Gesundheit
MedEcon Ruhr