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Patientensicherheit immer im Fokus

Marienhospital Gelsenkirchen setzt auf das digitale Medikationsmanagement von Mesalvo

15. September 2023

Das Marienhospital Gelsenkirchen -Teil des Leistungsverbundes St. Augustinus Gelsenkirchen – geht einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung und Patientensicherheit und setzt ab sofort in der Chirurgie (insgesamt 40 Betten) auf die Mesalvo-Lösungen: „Meona erweiterte Medikation“ und „Die digitale Kurve“.

Die klinische Dokumentation sowie der individuelle Behandlungsverlauf der Patientinnen und Patienten lassen sich mit der Softwarelösung interaktiv steuern und dank der benutzerfreundlichen Oberfläche behalten alle Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker, sowie das Fachpflegepersonal jederzeit den perfekten Überblick. Langes Suchen oder mühsames Entziffern von Handschriften gehören im größten Krankenhaus der Stadt Gelsenkirchen der Vergangenheit an. Der Vorteil: Medikationsfehler und damit vermeidbare Risiken für Patientinnen und Patienten werden bei der Arzneimitteltherapie verringert. Mit der klinischen Software Meona werden alle wichtigen Patientendaten – ob Vitalparameter, Medikation oder Untersuchungen auf Station – in kürzester Zeit digital erfasst und liefern zuverlässig die gewünschten Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Davon profitieren insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im OP-Bereich, da sie direkt aus dem OP auf die Patientendaten der Station zugreifen können.

Die Fachabteilung Chirurgie startete als Pilotprojekt mit den IT-Lösungen aus dem Hause Mesalvo. Zukünftig sollen die Lösungen „Meona erweiterte Medikation“ sowie „Die digitale Kurve“ standortübergreifend an allen vier Standorten der St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH ausgerollt werden. Das Ziel: Module von allen Standorten abrufen können, Arbeitsabläufe verbessern und die digitale Kommunikation zwischen den Standorten fördern. Mit der Ablösung der Papierkurve und dem starken Fokus auf Medikationssicherheit und automatisierte Arzneimittelversorgung gehört das Marienhospital mit seinem innovativen Ansatz zu den fortschrittlichsten Kliniken in Deutschland und setzt den Schwerpunkt auf die umfassende Patientensicherheit – fernab von fehleranfälligeren papierbasierten Patientenkurven.

Bis Ende des Jahres sollen alle Stationen mit modernster Technik für die Medikamentenversorgung ausgestattet werden und den Grundstein für die Einführung von Unit-Dose-Automaten auf den Stationen legen. Die klinische Software Meona bietet dabei Arzneimitteltherapiesicherheit und unterstützt alle Arzneimittelprozesse von der Herstellung bis zum Patienten. Unit Dose und Multi Dose Lösungen werden von Meona vollständig unterstützt und sprechen alle gängigen Automaten direkt, und wenn möglich, bidirektional an – auch packungsbezogene Kommissioniersysteme können direkt angesprochen werden.

In der nächsten Projektphase werden die Unit-Dose-Systeme über eine entsprechende Schnittstelle an die Meona-Lösung angebunden. Mit Unit Dose werden die richtigen Medikamente direkt auf der Station patientenindividuell und zeitgenau zusammengestellt. Diese automatisierte Medikamentenvergabe ersetzt den manuellen fehleranfälligen Stellprozess auf der Station, erhöht die Patientensicherheit durch Fehlerreduktion mittels Validierungsmechanismen der Software und spart dem Pflegepersonal wertvolle Zeit.

Dank des unermüdlichen Einsatzes aller Projektbeteiligten und des gesamten Teams konnte der Go-Live nach einer bemerkenswert kurzen Projektlaufzeit von nur sechs Monaten in den Echtbetrieb starten. Durch parallele Schulungen während der Go-Live Tage konnten alle neuen Patienten vom ersten Tag an mit der klinischen Software Meona geführt werden. Während der Projektlaufzeit bestand eine vertrauensvolle, partnerschaftliche und konstruktive Zusammenarbeit auf Augenhöhe – immer mit dem Ziel, die größtmögliche Sicherheit für die Patientinnen und Patienten zu schaffen.

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