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Transsektorales Sepsis-Projekt „optiSEP“ mit 7,5 Mio. Euro gefördert

Universitätsmedizin Essen am 20. Februar 2026

Pünktlich zum Start des gesetzlichen Qualitätssicherungsverfahrens „Diagnostik und Therapie der Sepsis“ erhält das Universitätsklinikum Essen als Konsortialpartner eine bedeutende Förderzusage: Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) unterstützt das Forschungs- und Versorgungsprojekt „optiSEP – Transsektorale Optimierung der Versorgungsprozesse bei Sepsis auf Basis von interoperablen Routinedaten“ mit einer Gesamtfördersumme von 7,5 Millionen Euro.

Prof. Dr. Thorsten Brenner, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, fungiert bei optiSEP als einer der Leiter des Projektes, im Rahmen dessen die Versorgung von Sepsispatient:innen sektorenübergreifend verbessert werden soll.

Hierfür werden Versorgungsdaten aus allen Behandlungsphasen digital und interoperabel verknüpft, datenbasierte Entscheidungshilfen in den Versorgungsprozess inkludiert und die gezielte Anwendung moderner Diagnostikverfahren – insbesondere der Next-Generation Sequencing (NGS)-basierten molekularen Erregerdiagnostik – vorangetrieben.

„Ich bin sehr dankbar, dass wir nahezu nahtlos an die Erfolge des jüngst abgeschlossenen DigiSep-Projektes anknüpfen können, um die sektorenübergreifende Versorgung von Sepsispatienten noch weiter zu verbessern“ sagt Prof. Brenner. Das optiSEP-Konsortium vereint ausgewiesene Expertinnen und Experten aus Intensivmedizin, Notfallmedizin, Infektiologie und Medizininformatik und steht unter der Konsortialführung von Frau Dr. Alexandra Ramshorn-Zimmer, Leitung des Klinischen Prozessmanagements am Universitätsklinikum Leipzig.

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