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KI und 3D-Bildgebung für die Herzchirurgie

Erfolgreicher Abschluss des Forschungsprojekts IDA

Fachhochschule Dortmund am 10. Juni 2026

Nach rund zweieinhalb Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit haben die Fachhochschule Dortmund und die Klavant GmbH das gemeinsame Forschungsprojekt „IDA – Intraoperative Digital-Aortographie“ erfolgreich abgeschlossen.

🔬 Ziel des durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Projekts war die Entwicklung eines digitalen Assistenzsystems zur präzisen Vermessung und Bewertung von Aortenklappen während herzchirurgischer Eingriffe. Dafür kombinierte das Konsortium ein optisches 3D-Messverfahren mit KI-basierten Methoden zur automatischen Erkennung medizinisch relevanter Strukturen.

oben: früher Prototyp bei Versuchen am Schwein, in Zusammenarbeit mit Prof. Borger/Herzzentrum Leipzig, unten: automatische Erkennung der Herzklappe
oben: früher Prototyp bei Versuchen am Schwein, in Zusammenarbeit mit Prof. Borger/Herzzentrum Leipzig, unten: automatische Erkennung der Herzklappe

Beim Abschlussmeeting mit dem Projektträger VDI Technologiezentrum GmbH am 28. Mai 2026 wurde deutlich: Nahezu alle Meilensteine konnten erreicht werden. Die Ergebnisse zeigen unter anderem das Potenzial synthetischer Trainingsdaten für medizinische KI-Anwendungen und schaffen die Grundlage für den zukünftigen Einsatz der entwickelten Verfahren an Humanherzen.

🎓Die FH Dortmund hat im Rahmen des Projekts mehrere wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht und das Forschungsthema mit der Lehre verknüpft sowie in das Promotionsvorhaben von Dominik Fromme eingebunden.

🩺 Besonders erfreulich: Die Klavant GmbH bereitet bereits die Markteinführung des entwickelten Medizintechnikprodukts vor. Damit zeigt sich, wie öffentliche Forschungsförderung Innovationen erfolgreich in die medizinische Praxis überführen kann.

💬 „Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Klavant GmbH hat eine hervorragende Grundlage für weitere gemeinsame Forschung geschaffen. Deshalb freuen wir uns besonders, dass wir bereits Folgeprojekte vorbereiten.“, Prof. Dr. Jörg Thiem, Projektleiter an der FH Dortmund

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