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Datenbasierte Gesundheitsförderung im Ruhrgebiet gemeinsam gestalten

MedEcon Ruhr am 9. Juli 2026

Wie können Daten dazu beitragen, die Gesundheit der Menschen im Ruhrgebiet gezielt zu fördern und Prävention wirksamer zu gestalten? Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich die Koordinierungsstelle Digital Health Ruhr in ihrem zweiten Handlungsfeld „Datenbasierte Gesundheitsförderung / Prävention“.

Im Januar 2026 brachte die Koordinierungsstelle erstmals Akteur:innen aus der Gesundheitswirtschaft sowie Vertreter:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes zusammen, um Potenziale und Herausforderungen einer datenbasierten Gesundheitsförderung zu diskutieren. Aufbauend auf diesen ersten Erkenntnissen wurde der Dialog im Mai 2026 im Rahmen eines zweiten Workshops im Quhr am Gesundheitscampus Bochum erweitert. Expert:innen aus unterschiedlichen Public-Health-Bereichen, Wissenschaft, Verwaltung und Gesundheitswirtschaft entwickelten gemeinsam Ideen und Perspektiven für eine stärkere regionale Zusammenarbeit.

Im Mittelpunkt der Diskussionen standen Fragen wie die Entwicklung einer integrierten Gesundheitsberichterstattung, die Identifikation geeigneter Themenschwerpunkte für eine ruhrgebietsweite Betrachtung – beispielsweise Hitzeprävention oder Bewegungsförderung – sowie die Frage, wie Lebensumstände so gestaltet werden können, dass gesundheitsförderliches Verhalten in der Bevölkerung unterstützt wird. Darüber hinaus wurden bestehende digitale Anwendungen und Datenquellen hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten für Prävention und Gesundheitsförderung betrachtet.

Die Koordinierungsstelle übernahm dabei die Rolle der Vernetzerin und Impulsgeberin: Sie brachte Akteur:innen unterschiedlicher Bereiche zusammen, machte vorhandene Kompetenzen sichtbar und schuf einen Raum für den Austausch über gemeinsame Herausforderungen und Lösungsansätze.

Von der Idee zum Projekt

Im Anschluss an die beiden Workshops wurden die zahlreichen Beiträge, Anregungen und Diskussionsergebnisse ausgewertet, zusammengeführt und thematisch gebündelt. Auf dieser Grundlage entstanden erste konkrete Projektansätze, die nun hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit und ihres Mehrwerts für die Region geprüft sowie weiterentwickelt werden.

Damit geht die Arbeit der Koordinierungsstelle in die nächste Phase: Gemeinsam mit interessierten Partner:innen sollen die identifizierten Ideen weiter konkretisiert, relevante Akteur:innen zusammengebracht und mögliche Pilotvorhaben vorbereitet werden. Ziel ist es, datenbasierte Ansätze für Gesundheitsförderung und Prävention nachhaltig im Ruhrgebiet zu verankern und einen Beitrag zu einer gesünderen Region zu leisten.

Weitere Informationen zur Koordinierungsstelle finden Sie unter www.digitalhealth.ruhr.

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